Service-Robotik
Pilz: mit Robotik weiter wachsen
Im Geschäftsjahr 2017 steigerte das Automatisierungsunternehmen Pilz seinen Umsatz auf 338 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter auf gut 2.300. 2018 setzt das Familienunternehmen zusätzlich auf ein neues, modulares Angebot für die Service-Robotik.
Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz erklärt: „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf das Geschäftsjahr 2017 zurück: Wir haben unsere wirtschaftlichen Ziele übertroffen, konnten die Zahl der Mitarbeiter erhöhen und haben mit dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Stammsitz Ostfildern und einen Neubau für das Software-Entwicklungszentrum im irischen Cork in die Zukunft investiert“.
Pilz erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 338 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Stichtag 31.12.2017 beschäftigte Pilz 2.346 Mitarbeiter in weltweit 40 Tochtergesellschaften. Pilz hat 2017 weltweit 174 neue Stellen geschaffen. Das bedeutet einen Zuwachs um acht Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2016. Am 31.12.2017 waren 1.067 Menschen am Stammsitz in Ostfildern beschäftigt (plus 42 Mitarbeiter gegenüber Vorjahr).
Hohe Nachfrage am asiatischen Markt
Der weitergestiegene Exportanteil von 71,9 Prozent (plus 0,7 Prozentpunkte gegenüber 2016) unterstreicht die internationale Ausrichtung des Unternehmens. Maßgeblichen Anteil am guten Ergebnis hatte vor allem die starke Nachfrage auf dem asiatischen Markt. Asien war 2017 mit über 30 Prozent die am stärksten wachsende Region bei Pilz und zeigt für die Zukunft großes Potential.
Mit Blick auf die Produktbereiche konnte Pilz bei den klassischen Segmenten wie den Sicherheitsschaltgeräten wachsen. Erfreulich ist auch ein kontinuierliches Wachstum in den Bereichen Sensorik und Dienstleistungen.
Modulares Angebot für die Service-Robotik
2018 wird Pilz sein Portfolio im Bereich Robotik erweitern: Pilz bietet neu Module für die Service-Robotik im industriellen Bereich an. Das Angebot besteht zu Beginn aus einem mobilen Bedienmodul, einem Steuerungsmodul sowie einem Manipulatormodul, also einem selbst entwickelten Roboterarm. Pilz adressiert damit Pick & Place-Anwendungen sowie modulare teilautomatisierte Klein-Roboterzellen. Die Service-Robotik-Module wird das Unternehmen im Juni auf der Fachmesse Automatica der Öffentlichkeit vorstellen. „Damit entwickeln wir uns weiter zum Technologieunternehmen, das komplette Lösungen jetzt auch für die sichere Robotik anbieter“, so Susanne Kunschert.
Auch 2017 bleibt das Familienunternehmen seinem innovativen Charakter treu: Erneut investierte Pilz rund 20 Prozent seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung. Bestmögliche Voraussetzungen für weitere Innovationen schafft das Unternehmen mit dem derzeitigen Umbau der ehemaligen Produktion am Stammsitz Ostfildern in ein modernes F&E-Zentrum sowie der Erweiterung der Software-Entwicklung durch einen Neubau im irischen Cork. An beiden Standorten investiert Pilz jeweils rund sieben Millionen Euro.









