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Artikel und Hintergründe zum Thema

Werkzeugeinstellgeräte

Die zentrale Werkzeugdatenbank

Fräsen, Drehen, Drehfräsen – der Werdegang eines neuen Werkstücks beginnt immer mit der NC-Programmierung (CAD/CAM) und deren Simulation. Dank seiner Datenvernetzungsfähigkeit fördert der neue Coscom Tooldirector VM als zentrale und übergeordnete Werkzeugdatenbank auch im Werkzeugvoreinstell-Prozess den Industrie 4.0-Gedanken.

Das cyber-physisches System als Grundlage für Industrie 4.0: Die Vernetzung und Datenkommunikation zwischen Coscom Tooldirector VM und einem Voreinstellgerät als mechanisch-digitale Messeinheit.

Im Zuge der Digitalisierung der Fertigung integriert die Coscom Werkzeugverwaltung Tooldirector VM als übergeordnete, zentrale Datenbank auch das Werkzeugeinstellgerät in den Werkzeugdatenprozess. Bei der NC-Programmierung entstehen Komplettwerkzeuggrafiken und entsprechende Werkzeugeinsatzparameter, wie zum Beispiel Soll-Daten und Schneidenbezugspunkte. Die Schneidenbezugspunkte werden häufig anwenderspezifisch in der CAD/CAM-Programmierung verändert. Damit das Werkzeug an der CNC-Maschine richtig arbeitet, ist es notwendig, die gewünschte Lage des Schneidebezugspunktes an die Voreinstellung zu übermitteln. Für den eigentlichen Messvorgang am Voreinstellgerät liefert die zentrale Werkzeugdatenbank zusätzlich die dem spezifischen Komplettwerkzeug zugeordnete Messprogramminformation und die entsprechenden Skalen- und Fokussierwerte. Alle Parameter werden als konkrete Komplettwerkzeuginformation an das Voreinstellgerät transportiert, um das Werkstück mechanisch korrekt bearbeiten zu können. Nur so kann das geprüfte Simulationsergebnis aus der virtuellen Maschine auch für den realen Zerspanungseinsatz sichergestellt werden.

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Eine Datenquelle
Der neue Tooldirector VM ist in der Lage, mittels LAN-Netzwerkanbindung alle notwendigen Einstell- und Messinformationen direkt an das Voreinstellgerät zu übermitteln. Es entsteht ein cyber-physisches System. Die mechanisch-digitale Messeinheit (Voreinstellgerät) wird von einer zentralen Datenquelle (Coscom Tooldirector VM) versorgt. Eine parallel und herstellerspezifisch geführte Werkzeugdatenbank an den Voreinstellgeräten entfällt zukünftig komplett – die doppelte Datenhaltung wird damit eliminiert. Der gesicherte Datenfluss sowie die zentrale Datenbereitstellung bilden die Grundlage für den Industrie 4.0-Gedanken. – Das ist Industrie 4.0 tauglich!

Die Coscom Werkzeugdatenbank Tooldirector VM ist an allen Werkzeugvoreinstellgeräten, die eine Daten- und Informationsvernetzung zulassen, wie zum Beispiel Zoller, Klech, Mapal, Speroni oder DMG einsetzbar. So sind die Unternehmen anbieterunabhängig. Selbst wenn ein Unternehmen sich entschließt, den Geräte-Anbieter zu wechseln, kann mit der gleichen Toolmanagement-Software und allen Werkzeug- und Fertigungsdaten nahtlos weitergearbeitet werden.

Die Highlights und Nutzen des Coscom Tooldirector VM auf einem Blick: Integration von Werkzeugeinstellgeräten in den Werkzeugdatenprozess; Übermitteln aller notwendigen Einstell- und Messinformationen an das Voreinstellgerät; keine doppelte Datenhaltung durch eine übergeordnete, zentrale Werkzeugdatenbank; Sicherstellen des funktionsfähigen Simulationsergebnis für den realen Zerspanungseinsatz; kontrollierter Informationsfluss und Werkzeugeinsatz von grafischen Komplettwerkzeugen zum realen Werkzeugzusammenbau; gesicherter CAD/CAM-Prozess, von der Programmierung über die Voreinstellung bis hin zum Maschineneinsatz sowie ein herstellerunabhängiger Einsatz von Voreinstellgeräten.

Stefan Graf

Coscom, Ebersberg, Tel. 08092/2098-0, http://www.coscom.de

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