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Artikel und Hintergründe zum Thema

Steuerungstechnik

Die Optimierung der Feldarbeit

ist die primäre Aufgabe des LioN-Link-Systems von Lumberg Automation. Eckpfeiler sind die Verdrahtung mit Standardkomponenten, die universelle I/O-Funktionalität und der Plug-and-Play-Umgang mit dem modularen LioN-Link-System. Dieses besteht aus Buskoppler-Modulen, die die Verbindung zwischen dem übergeordneten Feldbus und den feldbusunabhängigen I/O-Modulen herstellen. Unterstützt werden Feldbusse wie Profibus und CANopen sowie zukünftig auch diverse Ethernetprotokoll-Ausprägungen wie z.B. ProfiNet.

Das Modulspektrum der digitalen I/O-Module wird lediglich mit zwei Varianten, ein Universalmodul und ein reines Eingangsmodul, abgedeckt. Die Kanäle des Universalmoduls können wahlweise als digitale Ein- oder Ausgänge genutzt werden – und das ohne jegliche Konfiguration. Zudem kann im Austauschfall das reine Eingangsmodul durch das Universalmodul ersetzt werden. Auch dies funktioniert ohne Konfiguration, also einfach Plug and Play. Analoge Eingangsmodule (0(4)–20 mA; 0–10 V) runden das Produktprogramm ab.

Die Verbindung zwischen Feldbuskoppler und I/O-Modulen erfolgt mittels Standard-Verdrahtungskomponenten wie CAN/DeviceNet Drop, beziehungsweise Thin Cable. An jedem Buskoppler befinden sich zwei Link-Abgänge, an denen jeweils bis zu 15 beliebige I/O-Module angeschlossen werden können. Die Gesamtausdehnung jedes Stranges beträgt 100 m bei beliebigem Abstand zwischen den einzelnen I/O-Modulen (max. 100 m). Die Link-Verdrahtung erfolgt in einer reinen Linientopologie, wobei das Ende eines jeden Linkstranges nicht wie sonst üblich mit einem Abschlusswiderstand versehen werden muss. Lediglich eine Schutzkappe zur mechanischen Abdichtung des weiterführenden Link-Abganges ist notwendig, um die Schutzart IP 67 zu gewährleisten. st

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