Software
Solid Edge ST5 vertieft Synchronous Technology
Mittels der Synchronous Technology sollen sich Konstruktionen nun noch schneller erzeugen und ändern lassen. Zusammen mit der optimalen Wiederverwendung von importierten Modellen könne so die Konstruktionszeit deutlich verkürzt werden, betonte Siemens PLM Software anlässlich der Vorstellung der neuen Version seines ‚kleinen‘ CAD-Systems. Solid Edge ST5 unterstütze auf Basis der Synchronous Technology die Mehrkörper-Modellierung, womit Anwender Teile und Baugruppen aus nahezu jedem CAD-System importieren könnten. Die daraus resultierende importierte Geometrie lässt sich, je nach Produktionsanforderung, zu einem einzigen Teil oder mehreren Teilen zusammenfügen.
„Die neuen Werkzeuge im Bereich Mehrkörper-Modellierung machen das Handling von großen Baugruppen wesentlich einfacher“, betont Stefan Islinger, CAD-Administrator bei der Krones AG. „Wir haben damit zum Beispiel die Möglichkeit, eine große Baugruppe als ein einzelnes Referenzbauteil darzustellen und zu nutzen.“ Dadurch werde das Arbeiten in großen Baugruppen übersichtlicher, bei gleichzeitig reduzierten Ladezeiten.
Da Zeichnungen nach wie vor eine große Rolle spielen, konzentrieren sich weitere Erweiterungen von Solid Edge auf eine produktivere Zeichnungserstellung und auf die Reduzierung von Fertigungsfehlern. So ließen sich nun sehr einfach alternative Positionen von Baugruppen in einer einzigen Zeichnungsansicht darstellen, so der Anbieter. Und große Stücklisten könnten jetzt automatisch auf mehrere Blätter verteilt platziert werden, zudem sei das Ausrichten von Bemaßungen noch einfacher geworden.
Weitere Neuigkeiten betreffen den Bereich der Simulation – beispielsweise in Fällen, in denen ein Bauteil sowohl starker Belastung als auch hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Hier müssen die Ingenieure häufig sowohl thermische als auch mechanische Systeme simulieren; Solid Edge ST5 enthält jetzt eine thermische Simulation für die stationäre Wärmeübertragung. Interessant ist hier wieder das Zusammenspiel mit der Synchronous Technology: Sobald Probleme auftreten, bedarf es einer schnellen und einfachen Methode, um die Konstruktionsqualität zu verbessern. Damit können Anwender mehr Alternativen in kürzerer Zeit testen. -co-
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