Software für autonome mobile Roboter

Andreas Mühlbauer,

Transportaufgaben schneller und effizienter ausführen

Mit der neuen Software von Mobile Industrial Robots sollen Transportaufgaben schneller und effizienter ausgeführt und die Integration mit anderen Systemen optimiert werden. Außerdem sorge sie für verbesserte Cybersicherheit.

Søren Nielsen, Präsident von MiR. © MiR

Die erste Version der neuen Software von Mobile Industrial Robots ist ab sofort sowohl für einzelne Roboter als auch für ganze Flottensysteme verfügbar. Die Benutzeroberfläche sei einfacher und intuitiver, so der Hersteller. Dadurch können beispielsweise folgende Funktionen schneller ausgeführt werden: Planung und Neuplanung der Navigation um Hindernisse herum, (inklusive der optimierten Reaktion auf alles, was sich in der Nähe bewegt, wie etwa andere Roboter, Gabelstapler), sowie eine effizientere Navigation innerhalb großer Gebäude und reibungsloser Wechsel der Mapping-Daten zwischen verschiedenen Stockwerken oder Produktionshallen. 

Die Fähigkeit, effizient zu navigieren und dabei Engstellen zu umfahren, ist für den erfolgreichen Einsatz von AMR von entscheidender Bedeutung – und die neuen Funktionen der Software sollen für die optimale Ausbringung der Leistungsfähigkeit der MiR-Roboter sorgen.

„Aus unserer langjährigen Erfahrung mit zahlreichen Kunden hat sich nicht nur herauskristallisiert, dass die Software der Schlüssel zur Automatisierung ist, sondern auch, welche neuen Funktionen den größten Mehrwert bieten“, so Søren E. Nielsen, Präsident von MiR. „Dieses neue Softwarestack bildet eine leistungsstarke Grundlage für die optimale Nutzung unserer AMRs – sowohl jetzt als auch in der Zukunft, wenn wir uns an dynamische Umgebungen und weitere technologische Fortschritte anpassen müssen. Von der schnelleren und reibungsloseren Planung der Robotereinsätze bis hin zur Gewährleistung eines noch höheren Maßes an Cybersicherheit und der Integration in die zahlreichen Systeme einer Produktionsstätte werden wir die Leistungsfähigkeit unserer Roboter weiter verbessern. Damit unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Produktivität aufrecht zu erhalten und zu steigern.“

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Verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Cybersicherheit

Um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, ist die Benutzeroberfläche der neuen MiR-Software neugestaltet worden. Sie hat nun verschiedene Benutzerebenen und kann über einen Desktop-Computer, ein Smartphone und Tablet eingerichtet werden. Die Anwender können dabei auf verschiedene Dashboards zugreifen oder die Roboter mit einem einzigen Klick herbeirufen.

„Wir wollen Unternehmen einen einfachen Einstieg in die Automatisierung ermöglichen“, so Nielsen. „In weniger als einer Stunde lassen sich über unsere neue Schnittstelle einfache Aufgaben für den Roboter erstellen. Bei komplexeren Aufträgen, die möglicherweise erweiterte Funktionen und Einstellungen erfordern, ermöglicht die Benutzeroberfläche dem User dennoch eine einfache und intuitive Bedienung der Roboter. In Kombination mit der Effizienzsteigerung durch die Roboter werden die Anwender schnell feststellen, dass die Gesamtbetriebskosten für unsere AMRs niedrig sind.“

Darüber hinaus zeige sich in dieser neuen Software der verstärkte Fokus von MiR auf die Cybersicherheit mit neuen Optimierungen gemäß dem IEC 62443, der internationalen Normenreihe für Cybersecurity in der Industrieautomatisierung, einschließlich Software Code Signing, erweiterte Roboterauthentifizierung sowie Aktualisierung des Roboterbetriebsystems.

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