Simcenter Testlab

Andreas Mühlbauer,

Testproduktivität und Zusammenarbeit steigern

Siemens Digital Industries Software stellt die neueste Version der Software Simcenter Testlab vor. Sie gehört zum Portfolio der Simcenter Simulations- und Testlösungen als Teil des übergeordneten Portfolios integrierter Software von Siemens Xcelerator.

Siemens stellt eine neue Version von Simcenter Testlab vor. © Siemens

Die neue Version bringt Updates von Simcenter Testlab Neo, verbessert modellbasierte Systemtests mit Model Based System Testing (MBST), führt Digitale Bildkorrelation (DIC) als neue Technologie für Strukturdynamik ein und ermöglicht frühere Analysen von Akustik und Schwingungsverhalten (NVH) des Gesamtfahrzeugs im Designprozess. Test- und Simulationsingenieure profitieren von dieser neuesten Version für multidisziplinäres, testbasiertes Performance Engineering ebenso wie die Leiter von Testkampagnen, weil sie speziell ihren Teams neue Möglichkeiten bietet, intelligente Produkte produktiver zu innovieren.

Die neuesten Entwicklungen in der Industrie bedeuten Innovationen, bringen aber auch neue Anforderungen und Erfordernisse mit sich. Dazu zählt auch die Notwendigkeit, realistische und vorhersehbare Ergebnisse effizienter denn je zu erzielen. Testteams arbeiten nun eng mit den Simulationsteams zusammen, weil immer weniger Prototypen zur Verfügung stehen und digitale Zwillinge bereits in den ersten Entwicklungsphasen erforderlich werden. Gleichzeitig besteht da auch die Notwendigkeit, größtmögliche Vorteile aus enormen Datenmengen zu ziehen, die im Verlauf der Simulation erzeugt und bei Tests erfasst werden.

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Mit Siemens Simcenter Testlab können Testingenieure auf neue Technologien zugreifen, die bei der Erfassung und Verarbeitung von Daten die Produktivität steigern. Der Aufwand für das Vergleichen und Korrelieren von Test- und Simulationsergebnissen wird minimiert, und validierte Simulationsmodelle - digitale Zwillinge - generieren bei physischen Tests wertvolle zusätzliche Daten. Gleichzeitig bietet Simcenter Testlab den direkten Datenzugriff auf Simulationsergebnisse in vielen Formaten. Damit können Simulationsingenieure sowohl die Datenverarbeitungsmöglichkeiten der Software nutzen als auch die Vergleichbarkeit der Verarbeitungsfunktionen und Parameter zwischen den physischen und virtuellen Tests sicherstellen.

Allein die Charakterisierung des Verhaltens von Werkstoffen und Strukturen unter Last trägt schon wesentlich dazu bei, Konstruktionen zu verbessern und Hochleistungsprodukte zu entwickeln. Durch die neuen Entwicklungen in der Digitalkameratechnik in Verbindung mit hochperformanter digitaler Bildkorrelation (Digital Image Correlation, DIC) kann der Anwender eine Vollfeld-3D-Geometrie, Verschiebungs- und Dehnungsinformationen unter jeder Last und für fast jeden Werkstoff extrahieren - und all das bei begrenztem Messtechnikeinsatz. DIC kann dann dazu genutzt werden, Werkstoffeigenschaften zu ermitteln, numerische Modelle zu validieren und die Festigkeit von Werkstoffen und Komponenten zu beurteilen, aber auch Strukturschwingungen und das dynamische Ansprechverhalten zu analysieren. Damit lassen sich die Entwicklungszyklen schneller und bedarfsorientierter gestalten.

Mit der komponentenbasierten Transferpfadanalyse in Simcenter Testlab können die Fahrzeugeigenschaften bereits im frühen Entwicklungsstadium bewertet werden. Diese einzigartige und umfassende Lösung sorgt für die optimale Nutzung der verfügbaren Informationen über Subsysteme und Komponenten, die in Form von Messdaten oder Simulationsergebnissen vorliegen. Sie berechnet genaue und durchgängige NVH-Modelle von Komponenten und stellt diese bereit. Dem Anwender bietet sie optimierte Methoden zur Charakterisierung von Komponenten und eine vorausschauende NVH-Synthese, die die Bewertung von Akustik und Schwingungsverhalten virtueller Prototypen unterstützt.

Die neue Software-Version Simcenter Testlab 2021.1 führt diese und viele andere Verbesserungen für Test- und Simulationsteams in einer Lösung zusammen, die physisches Testen und virtuelle Simulation über den gesamten Entwicklungszyklus verbindet und damit neue Möglichkeiten schafft, intelligente Produkte effizienter zu innovieren.

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