Software
CAM-Systeme: Schneller zu besseren Bauteilen
Von 28. September bis 2. Oktober findet in Stuttgart die Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung (AMB, www.amb-messe.de) statt, die in diesem Jahr verstärkt auch Softwarelösungen zur computergestützten Fertigung (CAM) vorstellen will – insbesondere die Halle 4 beherbergt den Themenbereich ‚Software und Engineering‘. Zudem ist der Fachverband Software im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) einer der ideellen und fachlichen Träger der AMB. Wer sich vorab einen Überblick über am Markt verfügbare CAM-Pakete verschaffen will, findet dazu in der folgenden Marktübersicht 25 Lösungen mit den wichtigsten Eigenschaften gelistet.
Die AMB bildet in erster Linie das Angebot rund um die Zerspantechnik ab, also vor allem Bearbeitungsverfahren wie das Fräsen, Drehen und Bohren – klassische Aufgabenfelder von CAM-Lösungen. Doch die können noch mehr: Neben dem Erodieren gibt es auch Angebote rund um das Schleifen, die Blech- und Laserbearbeitung oder das Brenn- und Wasserstrahlschneiden.
Viele CAM-Anwender sehen sich mit der Forderung konfrontiert, immer anspruchsvollere Teile noch schneller und in noch besserer Qualität herzustellen. Die Bearbeitungsstrategien und ihre Umsetzung, die ein CAM-Programm bietet, spielen hier eine wesentliche Rolle. Wer sich nicht allein auf das verlassen möchte, was er am Bildschirm sieht, sollte nach der Möglichkeit von Workshops fragen. Sie sind eine gute Möglichkeit, das Zusammenspiel von CAM-Software, Postprozessor und Werkzeugmaschine auf Herz und Nieren zu prüfen.
Um speziell Rüstzeiten in den Griff zu bekommen, lohnen sich gegebenenfalls Lösungen, mit denen sich die Bearbeitung vorab ‚wie in der Maschine‘ simulieren lässt. Während also eine Komponente gefertigt wird, kann man sich schon am Rechner auf die folgende vorbereiten – ohne Zeit durch Stillstand zu verlieren. Auch solche Angebote kann man also abhängig vom Fertigungsspektrum näher unter die Lupe nehmen. -co-








