zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Software

Kundenwünsche noch schneller erfüllen

Bei der Konstruktion komplexer Folgeverbund- und Transferwerkzeuge setzt die Meindl-Köhle Umform- und Systemtechnik das modular aufgebaute CAD/CAM-System Visi ein. Die vielen Simulationsmöglichkeiten der Software führen zu einem klaren Wettbewerbsvorteil für den Anwender.

„Wir bieten vom Prototypen bis zur Serienfertigung alles aus einer Hand und versuchen, möglichst frühzeitig in ein Projekt eingebunden zu werden“, berichtet Heinz Kleber, Geschäftsführer der Meindl-Köhle Umform- und Systemtechnik GmbH & Co. KG in Landsberg am Lech. „So können wir bei der Auslegung des Teils oder der Baugruppe bereits unser Fertigungs-Know-how mit einbringen.“ Zwischen 12 und 15 Werkzeuge werden pro Jahr konstruiert, gefertigt und montiert. Bei der Wahl der CAD/CAM-Lösung legte man deswegen Wert darauf, dass diese speziell auf die Anforderungen im Werkzeugbau ausgelegt ist. So entschied man sich für die Software Visi, die in Deutschland von Mecadat vertrieben wird.

„Mit ihren vielen Simulationsmöglichkeiten bietet uns die Software einen klaren Wettbewerbsvorteil, der bereits in der Angebotsphase zum Tragen kommt“, fährt Kleber fort. „So können wir ganz anders in Kundengespräche hineingehen und auf der Basis gesicherter Erkenntnisse auch bei schwierigen Teilen oder Baugruppen sofort fachlich fundierte Aussagen treffen.“ Durch die auf den Werkzeugbau abgestimmten Module haben die Meindl-Köhle-Mitarbeiter Zugriff auf alle erforderlichen Funktionen. Bereits in der Angebotsphase übernimmt etwa das Modul ‚Visi Blank‘ die Zuschnittsberechnung beim Stanzformen und bei Folgeverbundoperationen. Zu diesem Zeitpunkt liegt fast immer schon ein 3D-CAD-Modell des Kunden vor. Dieses lässt sich direkt einlesen und per Visi Blank ‚platt drücken’, also per FEM abwickeln. Kommt es zum Auftrag, wird das Modell mit ‚Visi Modelling‘ entsprechend aufgearbeitet. Mit der Blechapplikation ‚Visi Progress‘ lassen sich dann das Streifenlayout erzeugen, die Biegestationen ableiten und auf Grundlage des Streifenbildes das Werkzeug aufbauen. Bei der aktuellen Version lässt sich der Umformprozess grafisch darstellen. So können die Werkzeugspezialisten bereits im Vorfeld die Verformung erkennen, Ausdünnungen besser beurteilen und eine eventuelle Rissgefahr bannen. -co-

Anzeige

Mecadat CAD/CAM Computersysteme GmbH, Langenbach Tel. 08761/7620-0, http://www.mecadat.de Messe Metav: Halle 13, Stand C85

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

IT/OT Integration Summit 2026

Factory-X in der Praxis

Wie lassen sich Rüstprozesse in hochvarianten Fertigungen effizient automatisieren? Markus Benndorff von soffico zeigt, wie Factory-X, industrielle Datenräume und modulare Architekturen neue Möglichkeiten für flexible Produktionskonzepte schaffen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren