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Artikel und Hintergründe zum Thema

Digitaler Zwilling trifft Produktpass

Melanie Steinbeck,

Zukunftssichere End-to-End-Lösung auf der SPS 2025

Auf der SPS präsentieren conplement und R. STAHL, wie der Digitale Zwilling entlang der gesamten Wertschöpfungskette durchgängig funktioniert: von der Erstellung über die Bereitstellung bis zur produktiven Nutzung.

Digitaler Zwilling trifft Produktpass: Zukunftssichere End-to-End-Lösung auf der SPS 2025 von conplement und R. STAHL © conplement

Erstellung ohne Reibungsverluste

Die Erstellung gelingt ohne Reibungsverluste, unabhängig von der Umgebung. Mit twinstudio lassen sich Verwaltungsschalen (Asset Administration Shell, AAS) und Teilmodelle manuell modellieren, inklusive Inline-Validierung nach IDTA-Standards und auf Basis wiederverwendbarer Vorlagen. So entsteht Standardkonformität, ohne dass Domainexperten tiefes Wissen über Metamodelle benötigen.

Für datengetriebene Pipelines steht der Semantic Connector zur Verfügung: Er erzeugt Teilmodelle aus ETL-Strecken, Data Hubs oder Quellsystemen, ohne dass diese das Metamodell implementieren müssen.

Betrieb mit twinsphere

Im zweiten Schritt zählt der Betrieb. twinsphere ist die skalierbare AAS-Plattform, um Digitale Zwillinge nicht nur zu erzeugen und zu speichern, sondern sie auch in Prozesse zu integrieren und nutzbar zu machen. Events über MQTT versorgen Drittsysteme mit Product-Change-Notifications (PCN), der Push-Service liefert Daten der Zwillinge in unterschiedlichen Formaten und eine Technical-Data-Suche ermöglicht präzise Abfragen nach Produktmerkmalen.

Nutzung durch Anwender

Der entscheidende dritte Schritt entfaltet seinen Mehrwert in der Nutzung durch Anwender. In Partnerschaft mit R. STAHL bietet conplement das Digital Twin Portal als White-Label-Lösung an. Es macht die Verwaltungsschale zum Interaktionskern für Planer, Betreiber und Service. Mit Login- und Member-Area, Bulk-Handling, PCN-Hinweisen sowie direktem Zugriff auf Typ- und Instanz-Schalen. Vor allem aber verbindet das Portal den Digitalen Zwilling mit Backend-Prozessen – von Nachbestellungen über Service-Orders bis hin zu SAP-Workflows. So werden Daten zu konsequenter Prozessautomation.

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EU-konform und zukunftssicher

Auch die regulatorischen Anforderungen sind von Beginn an berücksichtigt. twinsphere basiert auf der Verwaltungsschale als normierter Grundlage und damit auf dem von der EU-Kommission geforderten offenen und interoperablen Metamodell. Ergänzend implementiert twinsphere die in den DIN-DKE-Spezifikationen zum DPP geforderten Systemanforderungen inklusive DPP-API und Security. Damit wird der Produktpass nahtlos in die produktionsreife Plattform eingebettet. Das reduziert Integrationskosten und schafft Zukunftssicherheit für Portfolios, die in EU-Märkten skalieren müssen.

So entsteht laut Unternehmen ein Digitaler Zwilling, der durchgängig nutzbar, zukunftssicher und EU-konform ist. Auf der SPS 2025 werden Live-Demos stattfinden.

SPS, Halle 5, Stand 160

 

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