Oberflächenmesstechnik

Messaufgaben vordefiniert verwalten

Polytec hat als Modulerweiterung der Topmap-Familie das sogenannte „Rezept“ entwickelt. Es speichert für eine Messaufgabe sowohl Datenerfassungsparameter als auch Auswerteparameter. So können auch Bediener ohne Expertenwissen Messungen und komplexe Analysen mit vereinfachten Benutzeroberflächen zu bedienen.

Die „Rezept"-Konzeption von Polytec. (Bild: Polytec)

Produzierende Unternehmen stellen hohe Anforderungen an die optische Oberflächenmesstechnik, wenn diese in die Fertigungslinie integriert ist – insbesondere bei unerwarteten Produktionsänderungen oder in der Closed-Loop-Fertigung. Polytec hat deshalb als Modulerweiterung der Topmap-Familie das sogenannte „Rezept“ entwickelt. Es speichert für eine Messaufgabe sowohl Datenerfassungsparameter wie Messposition, Beleuchtung, Kameraparameter als auch Auswerteparameter wie Nachbearbeitungsschritte, Visualisierungs- und Exportmöglichkeiten. Diese Rezepte ermöglichen es, dass auch Bediener ohne Expertenwissen in der Lage sind, Messungen und komplexe Analysen mit vereinfachten Benutzeroberflächen zu bedienen. Da alle Schritte hinsichtlich des „Wie wird gemessen“ und „Wie wird ausgewertet“ dokumentiert sind, können sie zudem Änderungen leicht einrichten und überwachen.

Bei produktionsnahen Anwendungen, bei denen mehrere Rezepte benötigt werden, ist das Softwareprodukt „QC Operator Interface“ nützlich. Es verwaltet mehrere Prüflinge mit individuellen Rezepten oder denselben Prüfling mit unterschiedlichen Typen. Hat der Bediener ein Rezept definiert, kann er es über das „QC Operator Interface“ auf die Benutzeroberfläche hochladen. Er greift über Auswahlmenüs auf alle Rezepte zu und sieht übersichtlich die gewünschten Ergebnisse wie numerische Werte, 2D/3D-Ansichten oder „bestanden/nicht bestanden“. as

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Halle 4, Stand 4504

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