Mikromechanik

Andreas Mühlbauer,

Messungen in der Präzisionsbearbeitung

Mikromechanische Präzisionsbearbeitung für den Menschen: Für Ulitità ist Vicivision ein idealer Partner.

„Schon als wir die ersten Tests mit der Vici durchführten, waren wir positiv überrascht.“ © Vicivision

Für die Qualitätskontrolle von Präzisionsbauteilen kommen bei Utilità derzeit drei Messmaschinen zum Einsatz. Das von Andrea Zamberlan gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Costabissara liegt nur wenige Kilometer von Vicenza entfernt. Seit 1992 werden hier Halbfertigprodukte hergestellt, die dann an Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen geliefert werden. Zunächst gingen die Erzeugnisse von Utilità vor allem an die Schmuck- und Uhrenindustrie. 2004 expandierte das Unternehmen und fertigte fortan auch für die Luftfahrtbranche. Im Laufe der letzten Jahre sind noch die Bereiche orale Implantologie, Orthopädie, Spinal- und Maxillofazialprothetik sowie die Mikro-Präzisionsmechanik hinzugekommen.

Andrea Zamberlan, CTO & Gründer von Utilità: "Wir sind im Grunde nichts anderes als technisch orientierte Juweliere, die die "Schönheit", also die Ästhetik von Schmuckstücken nun auf mechanische Bauteile übertragen. Feinmechanische Bauteile, um genau zu sein. Vicenza ist für seine Schmuckindustrie und seine Goldschmiedekunst bekannt. Auch der Betrieb meines Vaters war in diesem Bereich tätig. Nachdem immer wieder die Rede davon war, dass dieses Handwerk grundsätzlich neu erfunden werden müsse, beschlossen wir 1992, das Unternehmen Utilità zu gründen. Wir begannen mit der Produktion der ersten Komponenten und konnten bald schon feststellen, dass die Nachfrage nach unseren Produkten groß war. Im Folgenden wagten wir uns auch an Titanteile heran. Und schließlich nahmen wir immer mehr Implantate und medizinische Komponenten in unser Produktprogramm auf.  Wenn wir uns auf diesem Markt behaupten wollen, darf es nicht allein darum gehen, die Produktionskapazitäten zu erhöhen. Vielmehr müssen wir uns vor allem darum kümmern, qualitativ hochwertige Komponenten zu fertigen und zu liefern. Es ist wichtig, Mitarbeiter zu haben, die genau wissen, welche Anforderungen an qualitativ hochwertige Bauteile gestellt werden und wie diese zu erfüllen sind."

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Stefano Castegnaro, Produktionsleiter: "Bei Utilità haben wir immer den Menschen mit seinen Bedürfnissen im Blick. Wir arbeiten mit der Luft- und Raumfahrtindustrie zusammen, liefern aber auch zahnmedizinische, orthopädische und kieferorthopädische Implantate. Natürlich können wir diese nur fertigen, wenn wir über umfassendes technologisches Knowhow und eine entsprechende Hightech-Ausrüstung verfügen."

Bedeutung einer optischen Messmaschine

Nicola Zamberlan, CTO & Gründer von Utilità: "Wir erhalten jedes Jahr 2.500 Aufträge und fertigen etwa 1,5 Millionen Teile. Dadurch sind wir in der Lage, auch extrem komplexe Komponenten zu produzieren. Dabei ist der Einsatz einer optischen Messmaschine unerlässlich, denn nur so können wir feststellen, ob es während einer Bearbeitung eventuell zu einem Werkzeugverschleiß gekommen ist."

Zamberlan sagt: "2004 haben wir unsere erste Vicivision gekauft. Wenn die Maschine korrekt programmiert wurde, müssen wir nur noch ein sauberes Teil einlegen und auf Start drücken. Den Rest erledigt Vici. Mit den Vici-Maschinen können wir Form- und Lagetoleranzen genau überprüfen."

Bedienerfreundlichkeit ist entscheidend

"Mit der Vici-Maschine kann ich sowohl alle relevanten Abmessungen als auch alle Einstiche am gesamten Bauteil überprüfen. Und das alles mit nur einem einzigen Scan. Mit einem guten Programm können wir alle Außenmaße in einem Durchgang prüfen."

Und hier kann die Vicivision punkten. Die Abläufe im Unternehmen können so erheblich beschleunigt werden. Vor allem aber wird die Arbeit der Maschinenbediener durch ihren Einsatz vereinfacht. "Schon als wir die ersten Tests mit der Vici durchführten, waren wir positiv überrascht."

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