Sensorik + Messtechnik
Stickstoffversorgung
Die Westfalen AG erhielt im April 2004 einen Auftrag von Universität und Universitätsklinikum Tübingen für deren gemeinsamen Bedarf an flüssigem Stickstoff der Qualität 5.0 (99,999 Volumenprozent). Gefordert wurde eine Jahresleistung von mehreren 100.000 Kubikmetern, verteilt auf zehn cryogene Tankanlagen. Alle zehn Standorte entnehmen Flüssigstickstoff um Bioproben einzufrieren. Teilweise werden Transferleitungen zu den Probenbehältern mit automatisch gesteuerter Nachbefüllung genutzt, in einigen Fällen erfolgt die Befüllung der Behälter auch von Hand.
Die besondere Herausforderung war, dass während der Installation der neuen Gaseversorgungsanlagen die Arbeit in den Forschungseinrichtungen uneingeschränkt weitergehen sollte. Das wurde durch sichere Zwischenversorgung der jeweiligen Institute gewährleistet. An allen Standorten waren während der Montage 600-Liter-Behälter für flüssigen Stickstoff im Einsatz, um die Bedarfsmengen an flüssigem Stickstoff für die Zeit des Umbaus zu bevorraten. Darüber hinaus erfolgte die Versorgung an Standorten, an denen Stickstoff auch gasförmig entnommen werden sollte, über Flaschenbündel. Die neu aufzustellenden Gaseversorgungsanlagen wurden an neun aufeinander folgenden Tagen montiert und in Betrieb genommen. In allen Fällen wurden cryogene Tankanlagen der Taylor-Wharton Harsco, Husum, montiert. Bereits während der Erstellung der Bauantragsunterlagen und auch bei allen weiteren Genehmigungsverfahren, wie zum Beispiel der sicherheitstechnischen Bewertung, wurden Universität und Klinikum von den Mitarbeitern der Westfalen AG unterstützt. st









