Jumo

Inka Krischke,

Millioneninvestition in neues Werk

Die Jumo-Unternehmensgruppe hat am 22. Mai 2025 das neue Werk 2 (‚Sensilo‘) in Rodges bei Fulda offiziell eröffnet. Mit rund 48 Mio. Euro ist der Neubau die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Hinzu kommen bis 2027 rund 21 Mio. Euro Investitionen in Maschinen und Anlagen.

Mit der traditionellen Banddurchtrennung wurde das neue Werk offiziell eröffnet. © Jumo

„Mit der Eröffnung des Werks Sensilo setzen wir nicht einfach nur ein Bauprojekt um. Wir setzen ein Zeichen – für unsere Weiterentwicklung, für unsere Standortsicherung und für unsere unternehmerische Zukunft. Sensilo steht für das, was Jumo ausmacht: Für den Willen, Dinge voranzubringen. Für die Fähigkeit, Generationen zusammenzuführen. Und für den Anspruch, mit unserer Technik nicht nur Märkte zu bedienen, sondern Lösungen zu schaffen, die wirklich etwas bewegen“, sagte Jumo-Gesellschafter Bernhard Juchheim.

Produktions- und Logistikfläche von rund 10.000 m2

Das Werk für die Fertigung von Temperatur- und Drucksensoren hat eine Produktions- und Logistikfläche von rund 10.000 m2. Jumo sieht hier auch in den nächsten Jahren großes Potenzial – Platz für den Bau von vier bis fünf weiteren Hallen wäre vorhanden. Mit rund 48 Mio. Euro ist der Neubau die größte Einzelinvestition in der Unternehmens-Historie. Rund 21 Mio. Euro kommen bis 2027 an Investitionen in Maschinen und Anlagen hinzu.

Jumo-Gesellschafter Bernhard Juchheim bei der Eröffnung des Sensilo-Werks © Computer&Automation

„Das Werk ist eine Millioneninvestition in die Zukunft der Unternehmensgruppe, und ein Bekenntnis zum Wirtschaftsraum Fulda und vor allem für unsere Kunden““, unterstrich Geschäftsführer Dr. Steffen Hoßfeld. Er bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt Fulda und dem Landkreis Fulda. „Die Zusammenarbeit mit den Behörden war durchweg lösungsorientiert, unbürokratisch und partnerschaftlich. Das hat uns sehr geholfen und war mitentscheidend dafür, dass wir dieses Projekt so zügig realisieren konnten“, sagte Hoßfeld.

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Energiekonzept des neuen Werks

Das Energiekonzept des neuen Werks setzt Maßstäbe, das Werk ist nahezu komplett energieautark:

Der Eingangsbereich des neuen Jumo-Werks © Computer&Automation
  • eine 700 kW Photovoltaikanlage auf dem Dach (entspricht dem Durchschnittsbedarf von circa 200 Einfamilienhäusern);
  • 20 Erdwärmesonden mit einer Tiefe von jeweils 100 m auf dem 100.000 m2 großen Gelände (durchschnittliche Erdwärme in 1000 m Tiefe circa 10 °C);
  • 1,2 MW/h Kälteleistung für die Gebäudeklimatisierung;
  • vollflächige Industriefußbodenheizung auf über 8500 m2;
  • effiziente Wärmerückgewinnung aus Produktionsprozessen.

Durch dieses vielseitige Energiekonzept wird der Verzicht auf fossile Brennstoffe erreicht.

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