Pneumatik meets Bildverarbeitung
Aventics und Asentics gemeinsam auf der Motek
Aventics und Asentics präsentieren auf der Motek in Stuttgart ein gemeinsames Exponat. Am Messestand können Besucher live miterleben, wie Mini-Ventile von einem industriellen Bildverarbeitungssystem auf ihre Qualität geprüft werden.
Die automatisierten pneumatischen Handlingsysteme liefert Aventics, die Bildverarbeitungssysteme und –komponenten stammen von Asentics. Profitieren sollen von der Lösung die Kunden beider Unternehmen. Beide Unternehmen bedienen die Automatisierungsbranche.
Das Aufnehmen, Bewegen und Ablegen von Prüfobjekten wird bei der neuen Lösung mit einer umfassenden Qualitätsprüfung mittels optischer Inspektionsverfahren kombiniert. Das Pick-and-Place-System arbeitet mit RTC-Zylindern von Aventics und kann mit Zwischenanschlag drei Positionen anfahren. Die Mini-Ventile werden einzeln aus dem Magazinfach entnommen und mit Hilfe von drei MSC-Minischlitten zu einer Prüfposition transportiert.
Dort sind zwei Kameras installiert: Die erste Kamera prüft von vorn die Kontakte und die Dichtung des Ventils; die zweite begutachtet von oben Aufdrucke wie Schrift und Logo. Wird dabei ein Fehler entdeckt, erfolgt umgehend eine Meldung an die Prozesssteuerung. Die Messebesucher können die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen live auf einem Monitor verfolgen. Anschließend wird das Ventil zu einem Entlademagazin transportiert und mittels Greifer darin abgelegt.
Die beiden Unternehmen kooperieren seit 2014. Zusammengeführt hat den Pneumatikspezialisten und den Anbieter von industriellen Bildverarbeitungssystemen ihr ähnlich klingender Name. Beide Unternehmen sind voneinander unabhängig, bearbeiten aber gemeinsame Kundenmärkte in der Automatisierungsbranche. In bestimmten Anwendungsgebieten, wie beispielsweise Sortiermaschinen, bündeln Asentics und Aventics ihre Kompetenzen, um einen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen. ee
Motek, Halle 4, Stand 4402








