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Neue Wege und Lösungen auch in herausfordernden Zeiten: Formnext zeigt Potenzial der Additiven Fertigung

Die derzeitige wirtschaftliche Lage in Deutschland stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen: Neben den Energiepreisen werden vor allem hohe Abgaben und Steuern und die nicht gerade schlanke Bürokratie bemängelt. Doch auch unter diesen Rahmenbedingungen werden dank neuester Technologie und Innovationen, wie der Additiven Fertigung, Erfolge erzielt. Durch den Einsatz des 3D-Drucks lassen sich Entwicklungen beschleunigen, Produkte entscheidend verbessern und Produktionsabläufe effizienter gestalten. Kein Wunder also, dass diese Technologie weiterhin auf dem Vormarsch ist. Aktuelle Marktberichte rechnen auch für die nächsten Jahre mit einem deutlichen Wachstum.

Vom 19. bis 22. November wird Frankfurt zum Zentrum der Additiven Fertigung © Mesago Messe Frankfurt GmbH/Mathias Kutt

Die steigende Bedeutung des 3D-Drucks spiegelt sich auch in der Entwicklung der Formnext, der international führenden Messe des Additive Manufacturing wider. Da AM in zahlreichen Industriebereichen zum Einsatz kommt, ist sie von der wirtschaftlichen Entwicklung allerdings nicht unabhängig. „Trotzdem zeigen auch die guten Anmeldezahlen der Formnext, wie relevant die Additive Fertigung für die gesamte Industrie ist“, erklärt Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext beim Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH. „Denn AM ist eine Technologie, die es ermöglicht, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und neue wirtschaftliche Potenziale zu erschließen.“

© Mesago Messe Frankfurt

Wie groß diese Potenziale sind, zeigt sich zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt oder in der Medizintechnik: Es gibt kaum noch eine Rakete, in der keine 3D-gedruckten Bauteile vorhanden sind, oftmals ist fast das gesamte Triebwerk 3D-gefertigt. Ähnlich die Entwicklung im Flugzeugbau: Hier stammen immer mehr Komponenten aus dem 3D-Drucker. Dabei hat die Additive Fertigung aufgrund der langen Entwicklungszeiten in dieser Branche ihr volles Potenzial sicherlich noch gar nicht ausgeschöpft. Auch in der Medizintechnik steigt die Zahl der additiven Anwendungen immer weiter: Viele Krankenhäuser bauen eigene 3D-Druck-Zentren auf; Implantate (ob für Zähne oder Oberschenkel) werden immer öfter 3D-gedruckt. Angetrieben wird diese Erfolgsgeschichte auch durch die Entwicklung immer neuer Materialien: So können Knochenimplantate inzwischen auch aus Kunststoff gedruckt werden. Für die Zulieferer der Branche ist die Nutzung von AM somit eine große Chance.

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Um die Verbreitung von AM weiter zu fördern, veranstaltet die Formnext ein umfangreiches Rahmenprogramm, das sich sowohl an Einsteiger als auch an AM-Experten richtet. So bietet sie neben den neuen Formnext Awards ein frei zugängliches Vortragsprogramm, bei dem auf drei Bühnen aktuelle und künftige Anwendungen, Technologien und übergreifende Trends der AM- und Fertigungsindustrie diskutiert werden, sowie weitere Sonderschauen und Angebote rund um AM.
Weitere Infos zur Formnext 2024 und ihrem Programm unter www.formnext.com/besucher

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