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Prototypisches
Um die Zeit von der Produktidee bis zur Markteinführung entscheidend zu verkürzen, werden zunehmend Prototypbauteile mit generierenden Fertigungsverfahren erzeugt. Gemeinsames Kennzeichen der verschiedenen Verfahren ist das aufeinander folgende Aufbringen dünner horizontaler Schichten im Bereich weniger Zehntel-Millimeter. Ein Körper entsteht somit schichtenweise aus CAD-Datensätzen. Größe der Objekte und Prozessgeschwindigkeit begrenzen hier die Anwendbarkeit.
Für prototypische Erzeugung großflächiger Produkte mit Freiformen muss anders vorgegangen werden. Dafür hat man beispielhaft den Gelenkarmroboter eingesetzt, der mit entsprechenden Formgebungswerkzeugen eine punktuelle Bearbeitung eines Grundmaterials vornimmt. Beim inkrementellen Blechumformen entsteht aus CAD-Daten ein „Tiefziehteil“. Großflächige Sandgussformen für den Metallguss wurden ebenfalls schon modelliert. Die Toleranzen in der Profilform sind größer als ± ein Millimeter und die Vorschubbewegung der Prozesswerkzeuge liegt bei 0,01 bis 0,5 m/s. Wenn Sie das Verfahren interessiert, werden Ihnen auf der Basis fundierter Analysen auch Konzepte zum Einsatz von Industrierobotern zum Prototyping großer Werkstücke unterbreitet.he








