MRK + Cobots

Effizienz ist Trumpf

Den Industrieroboter IRB 4600 hat ABB Robotics vorgestellt. Er verkörpert eine neue Generation von Hochleistungsrobotern: leichter, schneller, präziser und energieeffizienter. Die beiden auf den Kunden- und Partnertagen im November 2008 gezeigten Varianten des neuen Roboters und ihre technischen Daten überzeugten derart, dass eine Versteigerung gleich zwei Sieger fand: Dr. Richard Söhnchen von Automation W+R in München sowie Volker Tratz von MFI Robotersysteme Ludwigsburg. Sie erhalten die ersten beiden weltweit verkauften IRB 4600. Die produzierende Industrie benötigt angesichts steigender Preise für Energie- und Rohstoffe sowie der zunehmenden Verknappung dieser Ressourcen vor allem Fertigungssysteme mit höherer Effizienz. Das gilt hinsichtlich Produktivität, Qualität, Verminderung des Produktionsausschusses und der Zykluszeiten ebenso wie für die benötigte Stellfläche. Der IRB 4600 ist leichter und kompakter und bietet höhere Genauigkeiten und Geschwindigkeiten sowie größere Arbeitsbereiche und höhere Handhabungskapazitäten. Weitere Aspekte sind gesteigerte Verfügbarkeit, Produktionssicherheit und Flexibilität. In diesen Leistungsmerkmalen übertrifft der IRB 4600 die im Markt bekannten Roboter seiner Klasse. Gegenüber seinem Vorgänger bringt er in der Grundversion jetzt nur noch 425 statt 1.040 Kilogramm auf die Waage. Die Robotergrundfläche verringerte ABB auf nur noch 512 mal 676 Millimeter. Bei maximalem Handhabungsgewicht von 60 Kilogramm steigerten die Konstrukteure die Reichweite von 1,96 auf 2,05 Meter. Die unteren Werte für die Positionswiederholgenauigkeit konnten die Roboterspezialisten ABB von 0,07 auf 0,03 Millimeter senken, bei der Bahnwiederholgenauigkeit liegen die entsprechenden Werte jetzt bei 0,11 Millimeter. Aufgrund konstruktiver Änderungen kann der IRB 4600 nach hinten schwenken und gewinnt auf diese Weise einen markant größeren Arbeitsraum mit deutlich erweitertem Arbeitsbereich unterhalb des Fußpunktes. Hier steigerte der Hersteller die Reichweite auf 1.735 Millimeter. Dank der erhöhten Beweglichkeit des neuen Roboters lassen sich besonders kompakte Roboterzellen für deutlich komplexere Handhabungsaufgaben realisieren. Da er bei geringerem Eigengewicht gleiche und teilweise sogar deutlich größere Massen bewegen kann als die Vergleichsmodelle dieser Klasse, schneidet er auch bei der Energieeffizienz besser ab. Die Auslieferung der ersten Modelle erfolgt Ende Mai 2009. pb

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schwerpunkt Logimat

Per Shuttle zum Versand

Das Unternehmen Advastore betreibt in Niederaula ein 18.000 m² großes Versandzentrum mit 250 autonomen Shuttles, KI-gestützter Lagerorganisation und wartungsfreien Komponenten. Effiziente Abläufe und nahezu vollautomatisierte Prozesse stehen im...

mehr...

Modulare Fördertechnik

Förderanlagen, die sich anpassen

Moderne Förderanlagen müssen unterschiedliche Produktgrößen, Formen und Materialien zuverlässig transportieren. Der neue Produktbaukasten von Kipp bietet dafür flexible, modulare Lösungen: Verstellbare Seitenführungen sorgen für präzise Ausrichtung...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Motek 2024

Künstliche Intelligenz und noch viel mehr

Unterschiedliche Technologiefortschritte begünstigen einander gegenseitig – das erfahren die Besucher der Motek/Bondexpo im Oktober in Stuttgart. Die Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall, Bettina Schall, gibt im Interview mit...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren