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Artikel und Hintergründe zum Thema

Pick & Place

Es geht rund bei den Lebensmitteln

Pick and Place in der Lebensmittelherstellung. ASA rückt eine kompakte Highspeed-Pick-and-Place-Anwendung zum Handling von Faltschachteln aus dem Food-Bereich in den Mittelpunkt. Drei aufeinander abgestimmte Roboter des gleichen Typs übernehmen jeweils eine zentrale Funktion in der Produktlageerkennung, Produktausrichtung, positionsgenaue Produktablage, und das individuell gesteuerte Aussortieren der Produkte.

ASA zeigt auf der Automatica eine Highspeed- Pick & Place-Anwendung zum Handling von Faltschachteln. (Bild: ASA)

Mit der Integration des neuen Roboters von Fanuc, den ASA exklusiv auf der Messe in seinen vielseitigen Funktionen zeigen wird, geht das Unternehmen über branchenübliche Konfigurationen hinaus. Um die Verfügbarkeit in der robotergestützten Automation maximal zu erhöhen, wurde der neue SR-3iA von Fanuc eingesetzt. Der SR-3iA ist technisch so ausgelegt, dass er die bei der Verpackung von Lebensmitteln geforderten hohen Taktzeiten erfüllt und dabei optimale Produktionssicherheit und Produktivität garantiert.

ASA bietet mit ihrer Anwendung aber noch vieles mehr: Die Simulation zeigt ungeordnete Faltschachteln im Produktfluss, die mittels eines Vision Systems, bestehend aus einer hochauflösenden Kamera und einer unten angeordneten Lichtquelle im Fördergurt, in ihren unterschiedlichen Positionen visuell erfasst und digitalisiert werden.

Der erste Roboter erhält dadurch den Befehl, die Schachtel über seinen mechanischen Greifer sicher aufzunehmen und in geordneter Position auf ein parallel laufendes Förderband punktgenau abzulegen. Dieses Line Tracking hat zur Folge, dass der Roboter somit eine exakt fortlaufende, ausgerichtete Reihe an Schachteln bildet.

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Der darauf folgende zweite Roboter übernimmt die Aufgabe, je nach Aufforderung mittels der Fanuc-Webbrowser-Technologie, die gewünschte Anzahl von Faltschachteln aus der geordneten Reihe über einen Sauger einzeln aufzunehmen und auf eine Rutsche zu manuellen Entnahme abzulegen. Alle vom zweiten Roboter nicht aufgenommenen Schachteln werden über ein weiteres Line Tracking erfasst und von dem dritten Roboter mittels Sauger wieder ungeordnet auf ein flexibles Carryline-Kettengliederbandsystem abgelegt. Mittels dieser platzsparenden Fördertechnik gelangen die Schachteln über eine 180-Grad-Kurve im Rundlauf zum ersten Roboter zurück.

Im Rahmen des Möglichen werden die Roboter mit unterschiedlichen Kapazitäten und verschiedenen Arbeitshöhen (Vertikalhüben) arbeiten. Zur Darstellung der Variationsvielfalt in der Greiftechnik, sind die Roboter unterschiedlich mit Greifern und mit Saugern ausgestattet. Sowohl Schunk als auch Schmalz gehören hier zu den Partnern der ASA. as

Halle B6, Stand 30

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