Modulare Roboterzelle im Bausatz

Welche Zelle passt zu mir?

Kompakt und flexibel - das ist die modulare Palettierzelle von de Man Automation für Kleinserienproduktionen, saisonal schwankende Produktionsmengen und enge Platzverhältnisse.

Die modulare Palettierzelle lässt sich auf alle Anforderugen und Anwendungen anpassen. (Foto: de Man)

Die modulare Roboterzelle (MRZ) steht auf nur 3.000 mal 2.400 Millimeter Grundfläche und ist in diversen Grundausführungen mit verschiedenen Optionen erhältlich, informiert der Anbieter aus Borgholzhausen. In der einfachsten Version bietet die MRZ die Schnelligkeit und Effizienz einer automatischen Roboter-Palettierung. Fast wie im Baukastensystem kann sich der Kunde seine passende perfekte Palettierzelle zusammenstellen. Alle Varianten beinhalten einen Roboter vom Typ Smart5 NJ60-2.2 des Herstellers Comau mit einer Taktleistung von bis zu zehn Einzeltakten pro Minute. Auch die Leichtfördertechnik für die Produkte, ein Palettierplatz sowie eine Abgitterung samt manueller Schiebetüren sind im Lieferumfang bei allen Varianten enthalten.

In der Ausführung MRZ 1.0 für einfache Anwendungen ist der Palettierplatz manuell zu be- und entladen. Gleiches gilt für die Ausführung MRZ 1.1, die jedoch zusätzlich über einen zweiten Palettierplatz verfügt. Auf diese Weise wird für einen reibungslosen Palettiervorgang gesorgt, und ein Aufstauen der Produkte bei einem Palettenwechsel wird vermieden. Zudem eignet sich die Zelle dazu, zwei unterschiedliche Produktarten zu palettieren. Die Varianten MRZ 2.0 und MRZ 2.1 bieten zusätzlich eine beziehungsweise zwei Palettenförderstrecken und somit einen höheren Automatisierungsgrad. Gepackte Paletten werden hier automatisch aus der Zelle herausbefördert. Die Varianten MRZ 3.0 und MRZ 3.1 eignen sich besonders für enge Platzverhältnisse; ihr Merkmal ist ein optimales Palettenhandling, denn die Palettenfördertechnik verläuft hier im "U" - das heißt, dass die Aufgabe und Abnahme der leeren und vollen Paletten an der gleichen Seite erfolgt. Bei der Version 3.0 werden die Produkte auf der gegenüberliegenden Seite in die Zelle gefördert, bei 3.1 liegen Leicht- und Palettenfördertechnik auf der gleichen Seite. Alle Ausführungen können mit vielfältigen Optionen individuell erweitert werden, zum Beispiel einem Zwischenlagen- oder Palettenmagazin. Die Greifertechnik wird dann auf das jeweilige Produkt und dessen Anforderungen angepasst. Bei Bedarf ist ein Kamerasystem zur Qualitätssicherung oder lagerichtigen Palettierung in die Zelle integrierbar.

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Bei dem eingesetzten Smart5 NJ60-2.2 handelt es sich um eine Neuentwicklung aus dem Hause Comau. Dieser Handling-Roboter mit sechs Achsen und einem Gewicht von 647 Kilogramm eignet sich für die Automatisierung von Verpackungslinien, vom Pick-and-Place bis zum Palettieren. Das niedrige Gesamtgewicht und das gute Bahnverhalten (Pfadkontrolle) ermöglichen höhere Geschwindigkeiten und reduzierte Zykluszeiten. Der Roboter mit einer Gelenklast von 60 Kilogramm und einer horizontalen Reichweite von 2,258 Meter hat eine Wiederholgenauigkeit von 0,06 Millimeter nach ISO 9283. Die kompakte Zelle wird auf Wunsch fertig installiert und programmiert beim Kunden angeliefert und in die bestehende Produktion integriert. Bei Bedarf lässt sich die Zelle jederzeit durch weitere Exemplare ergänzen, um die Kapazität zu erhöhen.  pb

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