Schall überarbeitet das Motek-Layout

Application Road führt die Besucher

Die Motek und die Bondexpo 2015 profitierten bereits von der veränderten Hallenstruktur der Landesmesse Stuttgart. Das erweitert die Möglichkeiten, die Hallen ab 2016 als Application Road zu strukturieren.

Von innen nach außen: Die Motek strukturiert das Motek-Hallenlayout neu. (Foto: Waßmann)

Zwar entfiel in Stuttgart die große Halle 1 komplett, jedoch erlaubte dies die gleichberechtigte Einbeziehung der beiden Hallenstränge 3, 5, 7 und 9 beziehungsweise 4, 6 und 8 (und demnächst 10), wodurch ein blockartiges Messelayout realisiert werden konnte. Damit ging ein langgehegter Wunsch des Veranstalters Schall sowie der Aussteller in Erfüllung: Besucherströme viel besser lenken und verteilen zu können, womit Engpässe beim Einlass wie beim Betreuen der Fachbesucher an den Ständen zu vermeiden sind. Eine kontinuierliche Frequentierung der Hallen durch die Fachbesucher sorgte bereits zur Motek 2015 für eine Erhöhung der Ausstellerzufriedenheit und ist als elementarer Baustein für weiteres Wachstum anzusehen.

Motek startet mit „Application-Road“-Struktur

Doch dies ist nur die eine Seite der „Mehrwert-Medaille“, denn zugleich erlaubt das neue Messe-/Aufteilungs-Layout die noch konsequentere Ausrichtung an den Prozessketten, wie sie in allen Industriebereichen vorherrschen. Den Anfang macht die Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, die künftig als „Application-Road“ strukturiert wird. Im Klartext bedeutet dies, in einigen Hallen eine Art „visueller Mittelachse“ darzustellen, in der Hersteller von Sondermaschinen, Montagesystemen, schlüsselfertigen Anlagen und Systemintegratoren sowie Robotern und weiteren elementaren Komponenten ihren Platz finden. Um diese herum gruppieren sich dann die Hersteller und Anbieter von Sub-/Teilsystemen, Ausrüstungen, Baugruppen und Komponenten.

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Damit können die Fachbesucher wahlweise und je nach Informationsbedarf von „innen“ (ausgehend von der Application-Road) wie von „außen“ (ausgehend von wichtigen Liefer- Komponenten) direkt auf das Kern-Anliegen ihres Messebesuchs zugehen sowie sich links und rechts davon über relevante Alternativen informieren. Für die Aussteller ergibt sich somit eine sehr starke Zielgruppen-Ansprache, und die Fachbesucher sparen Wege und Zeit, in dem sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Expansions-Offensive 2016

Im Sinne einer weiteren Komplettierung der Prozesskette in der Montagetechnik erfährt die komplementäre Fachmesse Bondexpo ebenfalls entscheidende Veränderungen, die sich vor allem um den Ausbau des Themas Klebtechnologie sowie um die Füge-/Verbindungstechnik alternativer (Hybrid-) oder neuer (Composite-) Materialien drehen. bw

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