Netzwerkfähiges Plantafel-System

Transparenz über den gesamten Prozess

Das hybride Plantafel-System ist ein neues Produkt aus dem Geschäftsbereich Neo von Weigang. Es eignet sich für die Auftragsverfolgung und bildet sämtliche Ereignisse gleichzeitig digital und physisch ab. Es ist netzwerkfähig, nutzt die RFID-Technologie und schafft Transparenz über den gesamten Prozess von der Auftragsannahme über die Produktion bis zum Versand.

Die kommunikationstechnische Verknüpfung der Plantafel und Auftragstaschen mit dem Datenbank-Portal Coneo führt zu einer Gleichzeitigkeit in der Darstellung des Geschehens und damit zu Transparenz über den Prozess. (Bild: Weigang)

Seine eigene Produktion nutzte Weigang als Test- und Entwicklungsumgebung für das neue Neo-Systemprodukt Auftragsverfolgung, das auf der Productronica in München erstmals dem Fachpublikum vorgestellt wird. „Unsere heterogene Fertigungsstruktur mit ihren zum Teil in getrennten Gebäuden agierenden Funktionseinheiten war das ideale Umfeld, um unsere neue Neo-Lösung auf Herz und Nieren zu testen und im Detail zum optimieren“, sagt Tobias Wosowiecki, der Leiter des Produktmanagements von Weigang.

In Zusammenarbeit mit Produktionsleiter Herbert Elflein implantierte er die Neo-Auftragsverfolgung vor einigen Wochen im Fertigungsbereich Kunststoff von Weigang. Hier erwies sich das hybride Plantafel-System schon nach wenigen Tagen als leistungsfähige Lösung für die Visualisierung aller Prozessstufen. Dabei sorgt die synchrone digitale und physische Abbildung aller Ereignisse und Stati für mehr Effizienz. Denn die kommunikationstechnische Verknüpfung der Plantafel und Auftragstaschen mit dem Datenbank-Portal Coneo führt zu einer Gleichzeitigkeit in der Darstellung des Geschehens, die eine maximale Transparenz über den Prozess bietet.

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Integration von RFID und ERP

Technisch betrachtet basiert die Auftragsverfolgung auf der Verlinkung der RFID-Technologie mit den Daten aus der ERP-Software eines Unternehmens. Die Einspeisung eines Auftrags in das Neo-System und die ERP-Verknüpfung erfolgen dabei in einer Link-Station im Augenblick der Auftragsannahme. Tobias Wosowiecki erläutert: „Von da an läuft der weitere Prozess zeitgleich digital und physisch ab – begleitet und geführt durch die ständige Rückkoppelung zwischen den beiden Technikwelten.“ Während also zum Beispiel auf der physischen Seite der Auftrag in einer Auftragstasche mit RFID-Tag zunächst in die Vorplanung oder die Produktion geht, spiegelt die ebenfalls RFID-fähige Plantafel diesen Prozessschritt – und alle weiteren – wieder. Gleichzeitig funkt die in verschiedene Phasen eingeteilte RFID-Plantafel jeden Auftragsstatus und jede Änderung an das Datenbank-Portal. Sobald eine Auftragstasche verschoben wird, zeigt sich diese Aktion auch in der Software. „Und landet eine Tasche im Feld `Störung´, so erfolgt außerdem eine entsprechende Meldung per E-Mail an einen verantwortlichen Mitarbeiter“, ergänzt Wosowiecki. Die letzte erfasste Prozessstufe ist der Versand. Hier wird die RFID-Auftragstasche aus dem System ausgebucht und der Auftrag wird als abgeschlossen gemeldet.

Die Auftragsverfolgung ist nach dem Neo-Kanban-System (2016) ein weiteres hybrides Visualisierungs-Tool mit Industrie-4.0-Funktionalität. Vor allem für Unternehmen mit weitläufigen Produktionslandschaften, bei denen die Fertigungsbereiche in verschiedenen Gebäuden liegen und der Fertigungsleiter fernab der Montage- oder Produktionslinien sitzt, sei neue Produkt ein wertvolles Steuerungs- und Planungswerkzeug. as

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