Produktions- und Montageautomatisierung
Motek: Smarte Lösungen für die manuelle Montage
Variantenvielfalt, kleinere Stückzahlen und kürzere Produktzyklen machen es nötig, Werker bei der manuellen Montage zu unterstützen. Etwa mit Datenbrillen und Pick-by-Light-Systemen. Smarte Lösungen und intelligente Systeme nicht nur für die manuelle Montage werden auf der Motek zu sehen sein.
Wenn auf einer Linie verschiedene Produktvarianten montiert werden, kann schon Verwirrung aufkommen. In Zeiten von Fachkräftemangel sind es häufig weniger qualifizierte Werker, die hier Komponenten zusammenschrauben oder -kleben müssen. Damit nicht sie entsprechend fehlerbehaftet die jeweilige Variante erkennen und Teile zusammenstellen müssen, gibt es smarte Hilfsmittel wie Datenbrillen, die zeigen, welches Bauteil wo zu befestigen ist. Auch Augmented Reality auf dem Tablet kann hier helfen, indem per Animation der nächste Schritt eingeblendet wird. Bei der Auswahl des richtigen Teils helfen Lichtsignale.
„Solche digitalen Lösungen vermeiden Fehler, beschleunigen den Montageprozess und sparen damit Kosten“, so das Resümee des Projektleiters der Motek, Rainer Bachert, der als Organisator beim Messeunternehmen P.E. Schall Aussteller und Programm nach praktischem Nutzen für Anwender und Interessenten zusammenstellt.
Im Fokus: Montageautomatisierung
Neben Abläufen, die manuell erledigt werden müssen, setzt die Motek ihren Schwerpunkt auf automatisierte Montageprozesse. Ob mit cleveren Algorithmen ausgestattete Montageroboter, Materialhandling- und Zuführsysteme, fahrerloser Transport, Greifsystemkomponenten oder Software zur Kollisionsberechnung – die Motek präsentiere viele weitere Neuheiten, verspricht der Messeveranstalter. Die Gemeinsamkeit sind intelligente Schnittstellen und die Fähigkeit, untereinander und vor allem mit dem Leitsystem zu kommunizieren. Denn Automatisierung und Digitalisierung sind im Umfeld von Industrie 4.0 untrennbar miteinander verbunden. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang moderne Sensor- sowie Bildverarbeitungstechniken, die für Echtzeit-Anwendungen und Daten-Auswertungen unabdingbar sind.
Bald ausgebucht, Tendenz steigend
Während im Februar bereits zwei Drittel der Ausstellungsflächen belegt waren, kann Rainer Bachert aktuell nur noch von wenigen freien Plätzen berichten. Wie in den vergangenen Jahren begonnen, wird sich die Messe in ihrem Aufbau mehr und mehr an den Strukturen des Fertigungs-Alltags orientieren. Das sorgt für bessere Orientierung und kürzere Wege. Erwartet werden rund 40.000 Besucher aus über 100 Nationen auf knapp 65.000 Quadratmetern Bruttofläche. Ein attraktives Rahmenprogramm soll für tiefergehende Informationen zu den Trends und Technologiensorgen – immer unter dem Aspekt des optimalen Nutzwerts für die Praxis. as












