Henrik A. Schunk hat „Unternehmerisches Herz“

Als erster Preisträger von Würth und WiWo ausgezeichnet

Kreativität, Durchsetzungsfähigkeit, Risikobereitschaft und soziales Verantwortungsbewusstsein: Für sein vorbildhaftes unternehmerisches Engagement wurde Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter von Schunk, im Rahmen des Gipfeltreffens der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall mit dem Preis „Unternehmerisches Herz“ ausgezeichnet.

Auf dem Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall nahm Henrik A. Schunk (2.v.l.) die Auszeichnung „Unternehmerisches Herz“ aus den Händen von Robert Friedmann (li.), Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, und Daniel Rettig (2.v.r), leitender Redakteur der WirtschaftsWoche, entgegen. (Fotos: Schunk)

Im Fokus des Awards, einer Initiative der WirtschaftsWoche und der Adolf Würth GmbH & Co. KG, stehen Unternehmerinnen und Unternehmer, die mutige Entscheidungen mit Vorbildfunktion getroffen haben. Der Preis wurde in diesem Jahr erstmalig verliehen.

Kooperation seit einem Jahrzehnt

Der Preisträger Henrik A. Schunk (li.) im Interview mit dem leitenden Redakteur der WirtschaftsWoche, Daniel Rettig (re.).

Mit dem Kooperationsprojekt Kaywaldschule, einer Schule für geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Lauffen am Neckar, habe Schunk als Weltmarktführer für Spanntechnik und Greifsysteme gezeigt, dass soziales Engagement und unternehmerisches Denken Hand in Hand gehen können. Seit über zehn Jahren kooperiert das Unternehmen bereits mit der Schule. Ausgangspunkt war eine Initiative für soziale Kompetenz, die Henrik A. Schunk gemeinsam mit seinem Vater Heinz-Dieter Schunk und der Personalabteilung ins Leben gerufen hatte. Seither absolvieren Schunk-Auszubildende im Laufe ihrer Ausbildung ein zweiwöchiges Sozialpraktikum, unter anderem bei der Kaywaldschule in Lauffen.

Henrik A. Schunk (Mitte) mit Jugendlichen der Kaywaldschule und den Ausbildern des Unternehmens.

Jahr für Jahr kamen weitere Projekte mit der Einrichtung hinzu. Heute gehören die Schülerinnen und Schüler der Kaywaldschule fest zum betrieblichen Alltag bei Schunk. Die Jugendlichen entsorgen Papier, sammeln Wertstoffe oder übernehmen gemeinsam mit Auszubildenden unterschiedlichste technische Projekte. Eines der Highlights ist die ständige Außenklasse, die direkt im Ausbildungszentrum des Unternehmens untergebracht ist. Dort absolvieren die Schülerinnen und Schüler einen Teil ihres Unterrichts. Jeden Mittwoch übernehmen Kaywaldschüler an einer eigens angeschafften CNC-Bearbeitungsmaschine Aufträge aus der regulären Fertigung. Aus den Einkünften der einzelnen Projekte finanzieren die Jugendlichen eine Trainingswohnung, in der sie fit gemacht werden für den Alltag.So mancher ehemalige Kaywaldschüler hat mittlerweile den Sprung in eine feste Anstellung bei dem innovativen Familienunternehmen geschafft.

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Förderung von Leistungswillen und sozialem Miteinander

Das Unternehmen ermöglicht behinderten Berufseinsteigern seit Jahren eine Teilhabe am Arbeitsleben.

„Im Mittelpunkt unserer Kooperation mit der Kaywaldschule steht nicht Mildtätigkeit, sondern der Wunsch, behinderten Menschen eine echte Teilhabe zu ermöglichen und innerhalb der Belegschaft eine besondere Art des Teamgeistes zu entwickeln“, unterstrich Henrik A. Schunk anlässlich der Preisverleihung in Schwäbisch Hall. „Das Miteinander von Behinderten und Nicht-Behinderten schult in höchstem Maße die soziale Kompetenz. Jeder kann erleben, dass es trotz oder vielleicht sogar gerade wegen so mancher Hürde möglich ist, Teams zu Spitzenleistungen zu bringen.“ bw

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