Flexibler Großhubgreifer auf der Intec
Keine Steuerprobleme
Mit Adaptionsmöglichkeiten für alle gängigen Servomotoren sei der elektrisch angetriebene Schunk Großhubgreifer EGA der am flexibelsten einsetzbare Standardgroßhubgreifer am Markt. Neue Baugrößen erweitern sein Einsatzspektrum nach unten und ermöglichen kompakte mechatronische Greiflösungen aus dem Standard. Zu sehen sein wird die Lösung auf der Intec in Leipzig.
Aufgrund seiner umfassenden Adaptierbarkeit lässt sich der EGA einfach in bestehende Steuer- und Regelungselektronik einbinden. So kann er beispielsweise als zusätzliche Achse direkt interpoliert, sprich mit dem identischen Befehlssatz angesteuert werden wie beispielsweise der übergeordnete Roboter. Probleme mit inkompatiblen Steuerungssignalen sind somit ausgeschlossen. Zudem lassen sich die Eigenschaften der Anlagensteuerung hinsichtlich Programmierung, Safety oder Feldbussen direkt nutzen.
Der Großhubgreifer basiert auf einer mechanischen Plattform, die sich beim pneumatischen Großhubgreifer PHL schon bewährt hat. Er baut flach und kompakt und weist nur geringe Störkonturen auf. Die Führungswägen seiner Grundbacken sind auf Kugeln gelagert, wodurch die Reibung minimiert und Kräfte optimal verteilt werden. Daraus resultieren eine dauerhafte Präzision und eine lange Lebensdauer. Zudem kommt das gewichtsoptimierte Design der Dynamik und Energieeffizienz der Anlage zugute.
Als Antrieb lassen sich alle gängigen Industrie-Servomotoren einsetzen. Je nach Verwendung kann der Motor entweder parallel oder rechtwinklig zur Bewegungsrichtung angeflanscht werden. Parallel bietet sich insbesondere bei Roboterapplikationen an, bei denen die Höhe des Greifers minimiert werden soll, ein rechtwinkliger Anbau beispielsweise bei Portalanwendungen, bei denen die Breite des Greifers minimiert werden soll. Der Motoranbausatz ist für beide Anbauarten identisch. Da der Greifer mit einem Kronenradgetriebe ausgestattet ist, lässt er sich einfach installieren.
Den EGA gibt es in den drei Baugrößen mit jeweils drei baugrößenspezifischen Hubvarianten von 30 bis 160 Millimeter. Mit Greifkräften von 650, 1.300 beziehungsweise 4000 Newton eignet er sich für die Handhabung großer Teile bis 20 Kilogramm ebenso wie für die Chargenfertigung, bei der unterschiedliche Werkstückgrößen über eine einzige Linie laufen. Zudem kann er Teile mit großen Hinterschnitten greifen. Abhängig vom Motor lässt sich eine Schutzart von IP41 (mechanisch) beziehungsweise IP67 (elektrisch) realisieren. bw











