Intelligenter Werkstückträger
Intelligenter Träger
Ein Werkstückträger als Ton und Takt angebende Instanz für die Steuerung von Fertigung und Montage? „Warum nicht? Das ist Industrie 4.0 in Reinform – und spätestens dann von Bedeutung, wenn das Werkstück selbst nicht als Datenträger dienen kann, weil es zu klein ist, weil es noch mechanisch oder thermisch bearbeitet werden muss oder weil es zu kostspielig wäre“, sagt Friedhelm Kraft von LK Mechanik. Gemeinsam mit Winfried Korb, dem Firmenchef des Mikromontage- und Automatisierungs-Spezialisten Arteos (http://www.arteos.com), hat er seine Vorstellungen so weit vorangetrieben, dass nun die ersten Typen von intelligenten Werkstückträgern (IWT) mit integrierten Funktionen zur Steuerung von Produktionsprozessen vorgestellt wurden.
Das Konzept sieht vor, den Produktionsplan des zu bearbeitenden Produktes in virtueller Form auf dem IWT abzulegen. Dieser Plan teilt dann den Bearbeitungsmaschinen die erforderlichen Einstellparameter mit. Darüber hinaus können viele weitere Funktionen integriert werden, so dass sich der IWT für viele Aufgaben um- und aufrüsten lässt. Der Pfiff dieser Lösung sei die „Intelligenz“ des IWT und seine Kommunikation mit Maschinenpark und ERP-System.
In Zusammenarbeit entwickelten LK Mechanik und Arteos gemeinsam mit einem Hersteller von fahrerlosen Transportsystemen inzwischen ein Praxis-Szenario, in dem der IWT mit einem solchen FTS kooperiert. bw









