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Artikel und Hintergründe zum Thema

Werker, Assistent und Roboter

Ein starkes Team

Digitalisierung von Handhabungs-Aufgaben. Im Fanuc-Showroom ist ein System aus Handarbeitsplatz, Sechs-Achs-Roboter und Ulixes-Assistent zu sehen, der die Mensch-Maschine-Fertigung überwacht, den Werker unterstützt und die Datenauswertung ermöglicht.

Der Assistent leitet den Mitarbeiter durch detaillierte Angaben Schritt für Schritt durch die Arbeitsschritte. (Bild: Ulixes)

Die Zusammenarbeit von Robotern und Assistenzsystemen mit Menschen vereinfacht die Montage von Kleinstserien oder von Produkten mit unterschiedlichen Varianten. Kollaborative Roboter heben schwere Lasten, setzen Kisten um oder reichen Werkstücke. Ein Assistent ist ein multi-adaptives System mit einer Bandbreite an Möglichkeiten. Der Ulixes-Assistent wird als autarkes System über dem Fertigungsplatz installiert und unterstützt von dort aus die manuelle Handhabung durch Anleitungen, Überprüfungen und Schulungen. Im neuen Fanuc-Showroom in Neuhausen ist seit kurzem ein Hybrid-System aus einem Handarbeitsplatz, einem Standard-Sechs-Achsen-Roboter und einem Ulixes-Assistenten zu sehen. Er überwacht die Mensch-Maschine-Fertigung, unterstützt den Menschen und wertet Prozess-Daten aus.

Vom Beginn des Fertigungs-Prozesses an führt der Assistent Mitarbeiter und Roboter. Der Mitarbeiter kann zuerst den zu bearbeitenden Auftrag mittels QR-Code oder Barcode vom Auftragsformular mit einem Handscanner abscannen. Die Daten werden per Bluetooth an den Assistenten übertragen, der nun weiß, welche Fertigungsvariante gefordert ist. Der Sechs-Arm-Roboter greift sich daraufhin das Werkstück, auf dem etwas montiert werden soll.

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Der Assistent leitet den Mitarbeiter nun durch die weiteren Arbeitsschritte. Möglich sind zum Beispiel Projektionen von Anweisungen und Bildern auf der Arbeitsplatte, das Beleuchten von Entnahmeboxen und die Einblendung von virtuellen Schaltern zur aktiven Bestätigung. Da der Assistent mit verschiedenen Sensoren ausgestattet ist, überprüft er zum Beispiel die korrekte Teile-Auswahl, die durchgeführte Montage und stimmt das eigene Ergebnis (eventuell mit Korrekturaufforderung) mit der positiven Bestätigung des Mitarbeiters ab. Ist das Werkstück fertig montiert und kontrolliert, legt der Roboter es etwa auf einem weiteren Fließband ab oder in eine Verpackung ein und greift das nächste zu bearbeitende Werkstück.

Die Fertigungsdaten, die mit dem Assistenten während des Montageprozesses erhoben werden, bringen zusätzlich Transparenz, Prozesse können optimiert werden. Die Daten können zum Beispiel zeigen, wo regelmäßig Fehler auftreten. Ulixes-Geschäftsführer Peter Nagler: „Wir können analysieren, ob die Mitarbeiter immer in die vorgesehene Entnahmebox greifen oder ob sie, weil Boxen mit ähnlichen Teilen direkt nebeneinander stehen und schlecht gekennzeichnet sind, Zeit verlieren.“ Ähnliche Effekte lassen sich durch die Analyse der gesamten manuellen Fertigung erzielen. as

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