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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fraunhofer IKTS

Annalena Daniel,

3D-Druck-Kontrolle in Echtzeit

Im Projekt „AddiLine“ entwickeln Projektpartner neben einer Kontrolle der Materialabgabe beim dreidimensionalen Druck die Laser-Speckle-Photometrie zur Echtzeit-Überwachung des „Thermoplastischen 3D-Drucks“.

Im Projekt "AddiLine" entsteht ein prozessintegriertes Prüfsystem, das die Qualität der 3D-gedruckten Komponente beim Entstehen in Echtzeit überwacht. © Fraunhofer IKTS

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) entwickelte den „Thermoplastischen 3D-Druck“ (T3DP). Mit dem neuen additiven Verfahren lassen sich auch Keramiken und Hartmetalle verdrucken. Um eine hohe Prozessstabilität und Qualität der Bauteile zu gewährleisten, wird eine Inline-Prozesskontrolle verwendet. Das Projekt „AddiLine“ entwickelt das Mess-System des T3DPs mit zwei Komponenten. Die erste überwacht durch Lichtschranken, ob das zu verdruckende Material den Drucker tatsächlich verlässt. Die zweite Komponente, die integrierte Laser-Speckle-Photometrie, kontrolliert berührungslos die vorher festgelegten Parameter der entstehenden Struktur in Echtzeit.

Die zu entwickelnde berührungslose Kontrolltechnik soll als kostengünstiges System mit flexiblem und robustem optischen Aufbau umgesetzt werden. Um dessen Einsatz unter Produktionsbedingungen zu testen, wird das modulare System mit beiden Komponenten in eine T3DP-Anlage integriert.

Am Projekt AddiLine wirken Industriepartner wie Hoyer Montagetechnik, Vermes Microdispensing, Thomas Werner Industrielle Elektronik und Viimagic sowie das Fraunhofer-IKTS mit. Das Projekt „Laser-gestützte Inline-Überwachung der additiven Fertigung von Keramiken und Hartmetallen“ läuft noch bis zum Frühjahr 2021.

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