Meinung

Liebe Leserinnen und Leser,

„Nachhaltigkeit ist für mich auch, den Nachwuchs an unsere Branche, an die Technik überhaupt, heranzuführen. Nur so können wir die bereits entstandenen Lücken schließen und sind für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet“, stellt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des Cemat-Präsidiums, fest

Eine weitere Messe hat sich Nachhaltigkeit aufs Panier geschrieben und natürlich stehen auch in Hannover zur Cemat 2011 (2. bis 6 Mai) Effizienzen stehen ganz vorne in der Reihe der Prioritäten: Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung sind auf dieser internationalen Show wieder die Schlagworte der Stunde. Das Gleichgewicht zwischen ökologischem Anspruch, ökonomischem Erfolg und sozialer Verantwortung steht dabei im Mittelpunkt der Messeanstrengungen. Junge Menschen für die Intralologistik zu interessieren wird nebensächlich sein, aber dennoch wichtig, wie der Ingenieurmangel allenthalben belegt.

Mit 80.000 Quadratmetern und 1.000 Ausstellern steht die Messe erneut an der Spitze gleichartiger Veranstaltungen. Nur wenige Wochen nach der Logimat muss sie ihr Profil vor allem in der Internationalität und der Breite des Angebots finden. „Der hohe internationale Anteil auf Aussteller- und Besucherseite untermauert die einzigartige Bedeutung der Cemat für die Branche“, betont Messe-Vorstand Andreas Gruchow.

Rund die Hälfte der Aussteller kommt aus dem Ausland. Italien, China, Niederlande, Großbritannien, Schweden, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Finnland und der Schweiz: Die Liste der teilnehmenden Länder ist lang. Die Aussteller präsentieren zudem die gesamte Bandbreite der Intralogistik: Flurförderzeuge und Zubehör, komplette Anlagen, Systeme und Zubehör, Stetigförderer, Roboter-Logistik, Krane, Hebebühnen, Hubarbeitsbühnen, Hebezeuge, Logistik-Steuerung, Auto-ID-Systeme, Software, Lagersysteme und -technik, Hafenumschlagtechnik, Kommissionier- und Verpackungstechnik, Verladetechnik, Telematik und Logistikimmobilien. All diese Exponate warten gespannt auf Interessenten.

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Die Anbieter der intralogistischen Techniken haben nämlich noch Nachholbedarf. Die Krise hat die Branche noch nicht komplett abgeschüttelt. Dabei stehen einige Themen ganz oben auf der Tagesordnung, die die Phantasien der Investoren beflügeln sollten. Der Veranstalter Hannover Messe hat etliche von ihnen zur Foren, Sonderschauen und Campi zusammengefasst und bietet damit Ausstellungsschwerpunkte, die das Aufspüren dieser Interessenfelder merklich erleichtern. Ob Häfen, Automatisierung, Produktionsprozesse, AutoID, Nachhaltigkeit: All diesen spannenden Zukunftsfeldern kann man in Hannover konzentriert nachgehen.

Und auch der Nachwuchs findet sein eigenes Stichwort: Unter TectoYou kommt die Messe der Forderung nach Nachwuchsgewinnung zumindest mit einem zeitgemäßen Wording nach.


Viel Erfolg bei Aufspüren Ihres persönlichen Trends wünscht

Bernd Waßmann

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