Schuler liefert für Hago USA

Eine Allzweckwaffe an den Mississippi

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine geplante Expansion ins Ausland eine Herkules-Aufgabe. Der Automobilzulieferer Feinwerktechnik Hago hat den Sprung trotzdem gewagt und vor wenigen Wochen einen neuen Standort, Hago Automotive Corp., im Süden der USA eröffnet. Die zentrale Produktionsanlage des Werks in Iuka (Mississippi) ist eine 630 Tonnen starke Servopresse von Schuler.

Schuler lieferte eine Presse gleichen Zuschnitts in die USA wie in das deutsche Hago-Stammwerk. (Foto: Schuler)

„Als Mittelständler mit wenig Erfahrungen in der Internationalisierung war es uns sehr wichtig, möglichst viele Risiken auszuschließen“, erklärt Marcel Wegmann, Prokurist bei Feinwerktechnik Hago. „Eine Presse von Schuler als zuverlässiges und robustes Premiumprodukt im Wettbewerb ist ein Garant für Sicherheit im Maschinenpark.“

Hago Automotive Corp. legt hohen Wert sowohl auf eine breite Einsatzmöglichkeit als auch auf eine hohe Produktivität der Anlage. Auf ihr entstehen ab 2017 innovative Blechteile für Rohkarosse, Getriebe und Abgasstrang des neuen Geländewagens eines deutschen Premium-Herstellers.

„Die Schuler-Presse ist für uns eine Art Allzweckwaffe, die einen sehr großen Bereich unseres Produktportfolios abdeckt“, sagt Marcel Wegmann. „Sie ermöglicht es, sowohl große Teile im Transferbetrieb als auch kleinere Teile mit Folgeverbundwerkzeugen in höchster Hubzahl und Genauigkeit wirtschaftlich zu produzieren.“

Ein weiterer Vorteil: Die baugleiche Anlage steht am Hauptsitz von Hago im deutschen Küssaberg an der Grenze zur Schweiz. „Das bedeutet, dass wir komplexe Werkzeuge, die wir in Deutschland entwickelt und gebaut haben, dort auch vollständig einfahren und optimieren können“, erklärt der Wegmann. Die Einarbeitung in den USA wird dadurch überflüssig. bw

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