Lineartechnik
Verbesserte Windungen
Moderne Werkzeugmaschinen sind meistens mit automatisch betätigten Kraftspanneinrichtungen für das Spannen der Werkzeuge ausgerüstet. Teilweise gibt es diese Vorrichtungen noch mit Tellerfedern. Neben den fertigungsbedingten Nachteilen – großer Materialverschnitt, kostspielige spanabhebende Fertigungsverfahren und auch dem nicht beanspruchten Faserverlauf – sieht Röhrs aus Sonthofen auch die Gefahr, dass sich das Federdiagramm beim Zusammensetzen der Tellerfedern zu Säulen durch falsche Schichtung negativ beeinflusst. Dies beeinträchtigt dann die Funktion der Werkzeugspanneinrichtung. Der Sonthofener Federspezialist sieht diese Nachteile mit seinen Schraubtellerfedern nicht mehr. Sie bestehen aus zwei gleichen gegenläufig ineinander geschraubten zylindrischen Schraubendruckfedern. Jede von ihnen besteht aus Bandstahl und ist hochkant sowie schräg zur Mittelachse gewickelt. Dieses einteilige Bauelement kann nicht in Einzelteile zerfallen und eine fehlerhafte Diagrammbeeinflussung durch falsche Schichtung ist nicht möglich. Als technische Daten geben die Sonthofener einen proportionalen Kraftanstieg zum Federweg an, weil nur Biegebeanspruchung vorhanden ist. Weiterhin meint der Hersteller, dass es eine höhere Betriebssicherheit gibt, da beim Bruch einzelner Windungen nahezu kein Kraftabfall entsteht.ma








