Lineartechnik

Flexible Industriemuskeln

Ein Paradebeispiel für den Einsatz mechatronischer Systeme sind Roboter, bei denen es auf das Zusammenspiel von Mechanik, Kinematik, Informatik und Elektrik ankommt. Bei den Aktuatoren, den so genannten Muskeln eines Systems, beansprucht SKF in Schweinfurth eine führende Rolle, wenn es um die konstruktive und steuerungs- beziehungsweise regelungstechnische Gestaltung und Auslegung eines solchen komplexen Systems geht. Industrielle Muskeln müssen flexibel und zuverlässig sein, außerdem sollen sie die Produktivität steigern. Eine Energiebetrachtung und der notwendige Wartungsaufwand sind weitere zu berücksichtigende Kriterien. Die Industrie-Aktuator-Lösung KTF aus Schweinfurth zeigt, wie die genau aufeinander abgestimmten Aktuatoren bei unterschiedlichen Greifaufgaben unterstützend wirken können. Der Roboter-Greifrahmen ist so ausgelegt, dass für das jeweils zu greifende Werkstück die Auflagenverstellung über die Aktuatoren per Bus-Signal automatisch eingestellt werden kann. Für jeweils acht Aktuatoren ist eine Steuereinheit vorgesehen. Diese Konzeption der Greiftechnik eröffnet neue Wege in Hinblick auf eine flexible Fertigung. Dadurch entfallen viele der bis heute üblichen Greifrahmen und damit das Investitionsvolumen. pb

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