Lineartechnik
Ärger mit Teleskopschienen
ist Otto Normalverbraucher von manchem Möbelstück her gut bekannt, bei dem das Aus- und Einziehen von Schubladen ein Quell ständigen Ärgers ist. Offensichtlich wurde hier an der Montagegenauigkeit, an der Präzision der Teleskopschiene oder an beidem gespart. Was wieder einmal ein Beweis für Sparsamkeit an der falschen Stelle ist. Solche ist bei anspruchsvolleren Anwendungen wie Service- und Wartungsauszügen unter anderem für schwere Akkumulatoren, beim Bewegen schwerer Maschinentüren oder beim Herausziehen von großen Press- oder Stanzwerkzeugen keineswegs akzeptabel. Auch dann nicht, wenn eher wenige Hübe ausgeführt werden müssen.
Deshalb geht Hepco sowohl bei der Materialwahl als auch bei der Fertigungsgenauigkeit seiner Teleskopschienen keine Kompromisse ein. Sie bestehen aus kaltgezogenem Qualitätsstahl und die Kugelumlaufschienen sind besonders starr, was ein leichtgängiges Verfahren über die volle Auszugslänge möglich macht. Diese umfasst bis zu 1.750 Millimeter, wobei die fragliche Schiene selbst 711 Millimeter lang ist. Die bis zu 74 Millimeter breiten Teleskopschienen können Lasten bis immerhin 280 Kilogramm Masse tragen.
Die weit ausziehbaren Linearführungen lassen sich mit Hilfe von Schlitzlöchern schnell und einfach montieren, worauf dem Verfahren leichter bis schwerer Gewichte ohne verbleibende Störkante nichts mehr im Wege steht. Überhaupt dann, wenn vielfältige Optionen wie eine Schubladenaushängung, eine Sperrung sowie eine korrosionsbeständige Schienenversion beim Abdecken individueller Anwendungsfälle hilfreich sind.rm









