Kugelgewindetriebe

Andreas Mühlbauer,

Präzision bei hoher Geschwindigkeit

Die Kugelgewindetriebe von August Steinmeyer zeichnen sich durch ein breites Einsatzspektrum in verschiedenen Anwendungen aus.

Die Kugelgewindetriebe von August Steinmeyer kommen in den Trikotmaschinen von Karl Mayer zum Einsatz. © August Steinmeyer

Unter anderem leisten sie einen wichtigen Beitrag für den reibungslosen Betrieb einer Trikotmaschine der Karl Mayer Gruppe. Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Textilmaschinenbau und damit ein wichtiger Impulsgeber der Branche. Der Hersteller bietet innovative, ökonomische und technisch ausgefeilte Lösungen für die beiden wichtigsten Maschenbildungsverfahren Wirken und Stricken sowie für die Bereiche technische Textilien, Kettvorbereitung, Weberei und Digitalisierung.

Für die Herstellung von elastischen und unelastischen Uni- und Polwaren bietet Karl Mayer unter anderem Trikotmaschinen mit drei elektronischen Legebarren an. Die HKS 3-M ON ist die neuste Generation der dreibarrigen Hochleistungs-Kettenwirkautomaten und Vorreiter im Bereich der zunehmend vernetzten und digitalen Wirkmaschinen. Sie eignet sich für vielfältige Anwendungen in der Textilproduktion und ermöglicht flexible Musterwechsel, um Stillstandzeiten zu verringern. Mit Hilfe der Maschinen lassen sich neben Ober- und Sportbekleidung auch Artikel für das automobile Interieur, Automotive-Sitze, Möbelstoffe, Velours sowie Beschichtungs- und Werbeträger herstellen.

Dauereinsatz bei hochfrequenten oszillierenden Bewegungen

„Noch nie konnte eine dreibarrige Wirkmaschine mit elektronischen Legebarrenantrieben mit so hohen Drehzahlen betrieben werden“, berichtet Alexander Meyer aus dem Bereich Global Sourcing bei Karl Mayer. „Das stellt höchste Ansprüche an alle verbauten Komponenten, speziell aber an die Präzision der Legebarrenantriebe, die bei Höchstgeschwindigkeit Legebarren zwischen den Wirknadeln manövrieren müssen – und das bei einer Feinheit von bis zu 32 Nadeln pro Zoll.“

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Der Textilmaschinenbauer setzt auf die hochwertigen Präzisions-Kugelgewindetriebe von August Steinmeyer mit Durchmessern 16 mm und 20 mm, weil diese eigens für den Dauereinsatz bei hochfrequenten oszillierenden Bewegungen optimiert wurden. „Ausschlaggebend für die Verwendung der Steinmeyer-Kugelgewindetriebe ist außerdem ihre sehr gute Qualität und Langlebigkeit – selbst unter schwierigen Einsatzbedingungen“, sagt Meyer weiter. „Dank der Spielfreiheit bei hohen Kräften können die Nadeln berührungsfrei durch die Gassen gleiten.“ Reibung, Verschleiß und Energieverbrauch werden so auf ein Minimum reduziert. Für den Einsatz in der Trikotmaschine fertigte August Steinmeyer einige Kugelgewindetriebe mit einem Führungsrohr an, das an die Mutter geschraubt wird. Je nach Einsatzbedingungen werden diese mit speziellen Mutternabdichtungen ausgestattet.

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