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Artikel und Hintergründe zum Thema

Igus-Energieketten für Automobile

Dauerbestromte Systeme im Auto sichern

Ob in Sitzsystemen, Scheibenwischern oder elektrischen Schiebetüren, die Elektrifizierung von Fahrzeugen nimmt zu. Gleichzeitig steigt die Beanspruchung der Elektronik beispielsweise beim Carsharing. Igus hat Energiekettenlösungen entwickelt, die selbst in kleinsten Bauräumen Leitungen sicher führen.

Sichere Führung bewegter Leitungen auf kleinem Raum: Igus E-Ketten schützen Leitungen im Auto. (Bild: Igus)

Laut einer Forsa Umfrage verbringt jeder dritte Autofahrer an einem Werktag mehr als eine Stunde im Auto. Der Trend zeigt, dass diese Zahl in den nächsten Jahren aufgrund steigender Mobilität weiter zunehmen wird. So wachsen auch die Anforderungen der Fahrer an die Ausstattungen des Autos. Die Folge ist eine zunehmende intelligente Elektrifizierung von Fahrzeugen. Sei es in Fensterhebern, Scheibenwischern, Heckklappen und Kurvenlichtern oder in Sitzsystemen und Schiebetüren, Steuersystemen in der Mittelkonsole, Displays und Lautsprechern. Auch sorgen Themen wie das autonome Fahren und die E-Mobility dafür, dass immer mehr Leitungen und damit sichere und leichte Energieführungssysteme benötigt werden.

Beanspruchung durch Carsharing

Die elektronischen Systeme im Automobil müssen heutzutage auch neuen Beanspruchungen Stand halten. Beim weltweit wachsenden Carsharing muss beispielsweise vor jedem Fahrtantritt die Tür autonom mittels Chip geöffnet werden. Die Anforderungen an autonome Türsysteme steigen daher von standardmäßigen 200.000 Auf- und Zuschließzyklen auf 500.000 Zyklen an. Auch die Anzahl der Sitz- und Spiegelverstellungen am Tag nimmt beim Carsharing zu und beansprucht die Energiesysteme. Eine ausfallsichere und langlebige Führung der bewegten Leitungen auf kleinstem Raum ist daher gefordert. Hier bietet sich der Einsatz von Energieketten von Igus an. Sie schützen und führen Leitungen auch bei extremen Temperaturen sicher. Der Hochleistungskunststoff aus dem sie bestehen, sorgt dafür, dass sie nicht nur korrosions- und schmierfrei, sondern auch besonders leicht sind. Ihre Verschleißfestigkeit konnten die Igus-E-Ketten erfolgreichen im Arizona-Sandtest beweisen; hierbei wird die Schmutzempfindlichkeit von Komponenten bestimmt.

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Bewegliche und dauerbestromte Systeme

Auf der IAA zeigt Igus den Besuchern unter anderem die E-Kette E2 micro. Diese ist speziell für minimale Bauräume ausgelegt und wird bereits in elektrischen Schiebetüren eingesetzt. In verschiedenen Größen für unterschiedliche Anwendungen im Automobil – vom Scheibenwischer bis hin zur Heckklappe – bietet sich die E2 micro an, um Energie- und Signalversorgungsleitungen sicher zu führen. Mit der Größe von 4,5 Millimetern ist sie die kleinste Kunststoff-Energiekette der Welt und für enge Platzverhältnisse geeignet. Die Serien E2C.10 und E2C.15 aus dem Hochleistungskunststoff Igumid G sind beständig gegen Temperaturen von minus 40 bis zu 80 Grad Celsius und können Beschleunigungen bis zu drei Meter pro Quadratsekunde realisieren. Mit ihrer kleinen Teilung sorgt die E2 micro für einen ruhigen Lauf, wobei vergleichsweise große Verbindungsbolzen zwischen den Kettengliedern für eine lange Lebensdauer sorgen. Aufgrund ihres geringen Gewichts bietet sich ihr Einsatz vor allem in hochdynamischen Anwendungen an. as

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