Antriebssystem

Hier kommt was dabei raus!

Lineares Antriebssystem in der Windelherstellung. Optima und Intigena nutzen die Vorteile des Itrak-Systems auf der Basis einer modernen und flexiblen Integrated-Architecture-Lösung von Rockwell Automation.

Mit Itrak läuft der Verpackungsprozess mit höherer Geschwindigkeiten; zugleich wird die geforderte Verpackungsqualität gehalten. (Foto: Rockwell)

Optima Nonwovens entwickelt Technologien zum Verpacken von Hygieneprodukten. Die Systeme decken die vollständige Bandbreite automatisierter Verpackungsprozesse ab – von der Zuführung der Produkte bis zur Palettierung für den Versand. Zu den Produkten gehören unter anderem Windeln, Toilettenpapierrollen und Feuchttücher. In einer einzigen Maschine lassen sich alle Größen von Kleinverpackungen bis hin zu Großpaketen verarbeiten. Kontrollfunktionen und sekundäre Verpackungsmöglichkeiten sind integriert, um die Linien vollständig zu automatisieren. Für den Kunden Intigena Produktion hat Optima eine Verpackungs-/Stapelmaschine für Windeln entwickelt. Hierin kommt das lineare Antriebssystem Itrak von Rockwell Automation zum Einsatz. Diese Technologie hat sowohl die Flexibilität bei schnellen Umstellungen der Produktformate erhöht als auch die Overall Equipment Efficiency (OEE) gesteigert. Diese Lösung umfasst mehrere Mover, die sich auf Geraden und Kurven unabhängig voneinander steuern lassen. Itrak vereint sowohl Linear- als auch Rotationsbewegungen und ist Teil einer Integrated-Architecture-Lösung von Rockwell Automation, die zum Steuern und Regeln der meisten Primärfunktionen der Maschine verwendet wird. Herzstück der Automatisierungsinfrastruktur ist die programmierbare Allen-Bradley-Automatisierungssteuerung Control-Logix zusammen mit der Bedienerschnittstelle Panelview Plus 7. Neben der Itrak-Servolösung nutzt die Maschine einige klassische Servomotoren und die Allen-Bradley-Mehrachsen-Servoantriebe des Typs Kinetix 6000. Die Servolösungen werden für viele Arbeitsschritte und Funktionen eingesetzt, etwa das Zuführen der Windeln in die Pakete, der Antrieb der Riemen zum Transport der Produkte zwischen den Stationen, der Antrieb der Drehteller, die beiden Kompressionsschritte, die Produktpositionierung, das Verschweißen der Verpackungen, die Entnahme der Verpackungen und der Abtransport zum Ausschleuseband.

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Während des Betriebs werden die einzelnen Vliesstoffprodukte durch den Stapler von der Fertigungsmaschine übernommen, gezählt und in Standardeinheiten zusammengefasst. Der Stapler übernimmt den ersten Pressvorgang, bevor ein Schieber die separierten Produktstapel an die Handling-Unit übergibt, welche mit der Verpackungsmaschine verbunden ist. Die Stapel werden erneut gepresst und entweder in Schichten oder Reihen angeordnet und zur Verpackungsmaschine transportiert. Hier werden Folienbeutel zugeführt und die Windel-Stapel zum Hauptkompressionsvorgang weitergeleitet; ein Schieber lädt sie in das Itrak-System, wo sie positioniert und in die Beutel geschoben werden. pb

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