Enterprise-Resource-Planning

Flexibel für die Feuerwehr

Schlauchkupplungen und Feuerlöschtechnik für Feuerwehr, Industrie und Wasserversorger fertigt und liefert das Unternehmen Luitpold Schott Armaturenfabrik. Als die aus vielen Software-Inseln bestehende Unternehmens-IT nicht mehr angepasst und upgegradet werden konnte, suchte man nach einer neuen Lösung. Die sollte das
Unternehmen steuern, Fertigungsprozesse optimieren und die Prozesse der verschiedenen Abteilungen miteinander verbinden. Den Zuschlag erhielt die Abas Business Suite.

Wenn irgendwo auf der Welt eine Krise oder Naturkatastrophe schnelle, humanitäre Hilfe erfordert, sind meist auch die Produkte der Luitpold Schott Armaturenfabrik mit von der Partie. Das nach DIN ISO 9001 zertifizierte  Traditionsunternehmen ist weltweit eine der ersten Adressen, wenn es um Schlauchkupplungen und Armaturen in den Bereichen Feuerwehr, Trinkwasser, Industrie, Schiffbau, Pelletbefüllsysteme und Landwirtschaft geht. Luitpold Schott liefert alles aus einer Hand. Im Firmensitz in Speyer finden sich Konstruktion, Werkzeugbau, Gießerei, Produktion und die Verwaltung. Die Ingenieure der Pfälzer entwickeln die Produkte inhouse - oft in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dank jahrzehntelanger Erfahrung kann man so in höchster Qualität und flexibel auf die Sonderwünsche der Kunden reagieren. Alle Produkte sind mit dem Qualitätsmerkmal ¿Made in Germany¿ versehen. Luitpold Schott fertigt Storz-Kupplungen und -Armaturen normgerecht in verschiedenen Größen und Materialien. Dadurch sind die Armaturen mit anderen Produkten kompatibel, sicher und schnell einsatzbereit. 16.921 Produkte zählt das Unternehmen. Es liefert alles, von der Kleinserie bis zum Einzelstück. Der hohe Rohstoffbestand und jetzt auch eine flexible ERP-Software machen das möglich. 

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Wenn es um Schlauchkupplungen und Armaturen in den Bereichen Feuerwehr, und Industrie geht, ist das Traditionsunternehmen Luitpold Schott weltweit eine der ersten Adressen. (Bild: Fotolia)

In seinem alten ERP-System waren Anpassungen nur noch mit viel Aufwand zu bewerkstelligen. Als der Systemanbieter die Wartung der Software einstellte, waren die mit dem ERP-Einsatz verfolgten Ziele nicht mehr zu erreichen. Konsequent begab man sich auf die Suche nach einer neuen Unternehmenssoftware. Sabine Reichelt ist bei Luitpold Schott im Projektmanagement tätig und war eine Keyuserin im ERP-Auswahlteam: "Wir haben zuerst im Internet nach passenden ERP-Systemen gesucht. Zwei meiner Kollegen haben dann eine Short-List von in Frage kommenden Anbietern erstellt. Drei Anbietern schickten wir ein Pflichtenheft und luden sie zu Systempräsentationen nach Speyer ein. Anhand einer Matrix wurden die Systeme bewertet. Letztlich entschied das Bauchgefühl. Den Zuschlag erhielt Abas, bei denen hatten wir das Gefühl, dass sie am Besten verstanden was wir benötigen - eine sichere Einführungsmethodik, einen hohen Funktionsumfang der Software und viel Flexibilität zum Abbilden von neuen Anforderungen." Abas hat Luitpold Schott ganz klar gesagt, was bei der Einführung auf das Unternehmen zukommt. Geschäftsführerin Sylvia Kallfass: ¿Wir waren sehr froh, dass uns unsere Projektleiterin von Abas Seite aus Schritt für Schritt zum Echtstart geführt hat. Das war manchmal auch unbequem für uns. Beispielsweise die Schulungen der Keyuser. Abas hat darauf gedrängt, dass sie trotz Tagesgeschäft penibel durchgeführt wurden. Oder die "Hausaufgaben", die alle Keyuser erhalten haben. Diese sind wichtig um ein Verständnis für die Standardfunktionalität des ERP-Systems zu bekommen - auch über den Tellerrand des eigenen Arbeitsbereichs hinaus."

Wichtig ist, dass die Geschäftsführung zu 100% hinter dem ERP-Projekt steht. In jedem Projekt fallen für die Mitarbeiter Mehrbelastungen an. Überstunden, Fehlertoleranzen und Urlaub müssen ebenfalls mit einkalkuliert werden. Schott beispielsweise hatte ein Süssigkeitenlager um die Mitarbeiter bei der Stange zu halten. Es wurde rege Gebrauch davon gemacht. Viel wichtiger war allerdings, dass die Geschäftsleitung die Leistung der an der ERP-Einführung beteiligten Mitarbeiter wertschätzte. Man kann an der ERP-Einführung wachsen, persönlich weiterkommen und wertvoller für das Unternehmen werden. Dies wurde so auch von der Geschäftsleitung kommuniziert.

Big Data ist ein aktueller Trend in der IT. Der Begriff bezeichnet u.a. die Möglichkeit, sich als Unternehmen durch eine gezielte Analyse und Verknüpfung von großen Datenmengen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. "Dass ich jetzt alle Informationen aus nur einer Quelle erhalte", sagt Sylvia Kallfass, "ist ein Vorteil gegenüber unserem alten ERP-System. Eine Nachkalkulation von Losgrößen war dort nicht möglich. Auch Mindestbestände konnten nicht abgebildet werden. Beides ist enthalten. Wir wissen jetzt, wo Geld verdient wird und wo nicht." Sabine Reichelt weiter: "Auch unsere Workflows sind sicherer und schlanker. Durch die im ERP-System vorgegebenen Abläufe ist die Fehlerquote zurückgegangen. Die Transparenz ist gestiegen. Jeder Mitarbeiter mit der entsprechenden Berechtigung kann jetzt Vorgänge vom Angebot bis zur Rechnung verfolgen. Alles sehr einfach und klar." In nächster Zeit plant Schott das Dokumentenmanagement System in Betrieb zu nehmen und eine eBusiness Anbindung zu realisieren. Das Qualitätsmanagement wird auch installiert, es soll Schott bei der ISO-Zertifizierung unterstützen. ee

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