KI + Datenanalyse
Produktentwicklung und Fertigungsplanung
in einem Aufwasch – das soll die Content- und Prozessmanagement-Software Windchill 9.0 mit dem integrierten Modul Windchill MPMLink erlauben – als erste Lösung in diesem Bereich. Die Software geht zurück auf das in 2005 von PTC übernommene Unternehmen Polyplan. PTC hat die Lösung komplett überarbeitet und vollständig in die neue Version der Content- und Prozessmanagement-Software von PTC integriert. Die Fertigungsplanung erfolgt mit dem gleichen System, mit dem auch die Produkte entwickelt werden. Somit wird eine parallele Definition von Produkt und zugehörigem Fertigungsprozess möglich. Mit einem MPM-System (Manufacturing Process Management) zur optimierten Planung sollen sich die Produktionskosten und die Markteinführungszeiten deutlich reduzieren lassen, erklärt der Anbieter.
Bislang ist die Fertigungsplanung auf Basis von Konstruktionsentwürfen ein aufwändiger und langwieriger Prozess, der erst in einer späten Phase des Produktentwicklungsprozesses beginnt. Die vorliegende Software unterscheidet sich von anderen MPM-Lösungen, weil sie den Schwerpunkt auf tägliche Kernaufgaben der Fertigungs- und Ressourcenplanung legt und komplexe, teure Simulationswerkzeuge überflüssig werden. Mit Windchill MPMLink können Produkt- und Prozessdefinitionen gemeinsam verwaltet und damit fehlerträchtige Datendoppelungen und Versionskonflikte vermieden werden. Die Definition von Fertigungsprozessen und die Umwandlung von Konstruktionsstücklisten (eBOMs) in Produktionsstücklisten (mBOMs) im gleichen System stellt sicher, dass Produkte exakt nach den Konstruktionsvorgaben hergestellt werden. Mit einem derart integralen System können Fertigungsunternehmen ein durchgängiges Änderungsmanagement – von der Konstruktion bis zur Fertigung – gewährleisten.
Der Einsatz dieser Lösung für die digitale Fertigungsplanung hat viele Vorteile, betont PTC: Die Senkung der Fertigungskosten, die Verbesserung der Produkt- und Datenqualität, die Minimierung von Ausschuss und Nacharbeit, exakter gefertigte Produkte und kürzere Entwicklungszyklen. Erreicht werden soll dies durch eine parallele Entwicklung der Produktkonstruktionen und Fertigungsprozesse. Diese Vorteile zahlen sich insbesondere in Fertigungsbranchen aus, die ständig neue, innovative Produkte auf den Markt bringen sowie unter hohem Kosten- und Zeitdruck stehen. sg








