KI + Datenanalyse

Eine wichtige Grundlage

für kontinuierliche Verbesserungsprozesse in der Fertigung ist die Nutzung von Kennzahlensystemen, mit denen produktionsrelevante Kenngrößen gemessen, auf Sollwerte hin überwacht und Vergleiche zwischen Maschinen, Abteilungen und Werken vorgenommen werden können. Da es bisher nur rudimentäre Ansätze für eine sinnvolle Standardisierung von Kennzahlen für Fertigungsbetriebe gab, hat sich der VDMA der Thematik angenommen: Ende 2007 wurde ein spezieller Arbeitskreis gebildet, der jetzt das neue Einheitsblatt 66412-1 mit den wichtigsten Kennzahlen und deren Berechnung veröffentlicht hat.

Die neue Norm beschreibt neben bereits bekannten Kennzahlen wie Beleggrad, Rüstgrad, Mitarbeiterproduktivität, Effektivität, Maschinen und Prozessfähigkeitsindex oder Qualitätsrate auch relativ neue Messgrößen wie den OEE-Index (Overall Equipment Effectiveness), den NEE-Index (Net Equipment Effectiveness), First Pass Yield (FPY) und viele andere. Die Norm regelt jedoch nicht nur die Kennzahlenberechnung, sondern sie macht auch deutlich, dass Fertigungsunternehmen idealerweise ein MES nutzen sollten, um verlässliche und reproduzierbare Basiswerte zu erhalten.

Viele der im Einheitsblatt veröffentlichten Kennzahlen waren bereits in früheren Versionen der MES-Lösungen von MPDV verfügbar. Darüber hinaus wurden jetzt neue Kennzahlen-Berechnungen gemäß der Definitionen ergänzt und mit dem Kennzahlenmonitor ein neues Funktionspaket geschaffen, das seit September 2009 verfügbar ist.

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Der Kennzahlenmonitor ist so konzipiert, dass sich der Anwender die gewünschten Kennzahlen auf dem Bildschirm in Echtzeit oder für definierbare Zeiträume anzeigen lassen und über DrilldownFunktionen in weitere Details verzweigen kann. Außerdem sind Korrelationen zwischen den Kennzahlen erkennbar und es können Rückschlüsse auf gegenseitige Abhängigkeiten vorgenommen werden. ee

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