Instandhaltung

Negativ zu Buche schlägt

beim Flugverkehr neben den vielschichtigen Auswirkungen auf die Umwelt auch die Energiebilanz für den Betrieb der Flughafengebäude und die Beheizung von Hangars. Die Flughafenbetreiber haben deshalb begonnen, eine Validierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung anzustreben. Dies wird künftig die Auswahl geeigneter Heizmethoden beeinflussen. Die Beheizung mit Infrarot-Hellstrahlern wird in Flugzeughangars weiter an Bedeutung gewinnen. Als energiesparende, komfortable Methode zur Wärmeerzeugung hat diese Methode im Ausland bereits großflächig Fuß gefasst. In Deutschland dagegen halten noch viele Bauherren an teuren Fußbodenheizungen oder Warmluftsystemen fest. Der Energieverbrauch wird durch mehrere Faktoren bestimmt: Viele der Gebäude eines Flughafens sind aufgrund ihrer Dimensionen und Funktionen außerordentlich energieintensiv. Unterstellhallen für Flugzeuge sowie Werkstatt- und Frachthallen zeichnen sich durch einen hohen Wärmebedarf aus. Er entsteht durch das große Raumvolumen in Verbindung mit den breiten Rolltoren, die öfter über einen langen Zeitraum geöffnet bleiben müssen. Die Luftwechselrate ist dadurch extrem hoch, erwärmte Luft löst sich quasi im Nu in Luft auf – übrig bleibt eine komplett ausgekühlte Halle. Anders mit Infrarotstrahlern: Sie erwärmen nicht die Luft, sondern die im Raum befindlichen Gegenstände, den Boden und die Wände. Entweicht die erwärmte Luft über die Tore, bleibt immer noch eine als angenehm empfundene Wärme. Entweder als gespeicherte Wärme in Boden, Wand und Flugkörper und als angenehme Wärmestrahlung auf der Haut. Das Beispiel der Bundespolizei Fliegerstaffel Süd in Oberschleißheim zeigt den wirkungsvollen Einsatz von Schwank-Hellstrahlern. Auf dem Gelände des zweitältesten Militärflugplatzes Deutschlands befinden sich noch Gebäude aus den 30er Jahren. Große Fensterfronten aus einfachem Glas und eine Rundbogen-Dachkonstruktion aus Stahl mit Holz-Bitumen-Beplankung prägen die Charakteristik des elf Meter hohen und 1.800 Quadratmeter großen Gebäudes. Wärmedämmung gleich Null. Heute dient die Halle als Unterstell- und Wartungshalle für Hubschrauber. Die Wahrnehmung grenzpolizeilicher Aufgaben verlangt oftmals schnelle Reaktionszeiten. So kommt es, dass die untergebrachten Flugkörper binnen weniger Minuten, 24 Stunden am Tag, einsatzbereit sein müssen. Ein „warmer“ Hubschrauber erfüllt diese Vorgabe besser bei Außentemperaturen im Minusbereich. Die Technik wie Steuerungsdisplays und Hydraulik ist sofort verfügbar, der Verschleiß der Triebwerke reduziert sich um ein Vielfaches. Unter diesem Aspekt – sowie dem der verbesserten Komfortsituation bei Instandhaltungsarbeiten durch Monteure – wurde nach einer bestmöglichen Heizungslösung gesucht. Anfangs hatte man ein konventionelles System in der engeren Auswahl, entschied sich aufgrund der zu erwartenden Energie- und Instandhaltungskosten aber dagegen. Die Lösung mittels Hellstrahler schien am geeignetsten, da diese die Wärme direkt in den Aufenthaltsbereich bringen – selbst bei der schlecht gedämmten Gebäudehülle und auch dann, wenn die Tore geöffnet sind. Zehn erdgasbetriebene Hellstrahler des Typs Supra Schwank wurden entlang der Stellplätze angeordnet. Die Geräte mit je 40 kW Leistung sind die leistungsfähigsten weltweit. Sie verfügen über einen zweischaligen, gedämmten Aufbau und der eigens von Schwank patentierten Delta-Mischkammer. Diese sorgt für eine Vorwärmung und homogene Vermischung des Gas-Luft-Gemisches und damit für einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad. Damit ist der Supra Schwank gleichzeitig der am energieeffizientesten arbeitende Infrarot-Strahler der Welt. ms

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