Instandhaltung

Als erster Dualbewegungsmelder

kombiniert die Siemens-Entwicklung Eyetec IRO840T ein Passiv-Infrarot-System (PIR) mit einem optischen Sensor. Damit steht ein Bewegungsmelder insbesondere für Anwendungen im High-Security-Bereich zur Verfügung, die bisher nicht in dieser hohen Qualität realisiert werden konnten.

Der Dualbewegungsmelder ist für Innenräume ausgelegt. Er verfügt über einen Erfassungsbereich von 15 Metern, wobei frei begehbare Bereiche aus dem überwachten Bereich ausgeblendet werden können. Die VdS-Zulassung nach Klasse C ist beantragt. Durch die Kombination von Passiv-Infrarot- und optischer Sensor-Technik setzt Eyetec neue Standards in der Detektionssicherheit. Die Sensorfusion-Signalverarbeitung bewertet beide Auswertungskriterien. Falschalarme sind damit praktisch ausgeschlossen. Der Bildsensor kann selbst bei minimaler Raumbeleuchtung auch Objekte detektieren, deren Infrarotenergie nur sehr schwer zu erfassen ist. Als Pixel CMOS-Sensor verfügt er dabei über eine hohe Dynamik. Weil der Sensor die erfassten Bild-Signale mit Fuzzy-Logik analysiert, werden Veränderungen im gesamten Überwachungsbereich besonders schnell erkannt. Ein Bildanalyse-Algorithmus bewertet sämtliche Bewegungsmuster automatisch und beurteilt sie nach Plausibilität. Der Bildsensor zeichnet Bilder, die vor, während und nach einer Alarmauslösung gemacht wurden auf. Die Ursache für eine Meldung ist damit zuverlässig nachvollziehbar. Neue Maßstäbe setzt der Melder auch bei der Abdecküberwachung: Herkömmliche Techniken oder Bewegungsmelder erkennen eine Maskierung nur im Nahbereich von zehn bis 30 Zentimetern. Eine Antiblocking-Funktion erfasst dagegen Sabotageversuche im gesamten Wirkbereich und meldet entsprechende Ereignisse. Der Eyetec wird die Anforderungen der Norm EN 50131 (Grad 4) damit erstmals mit nur einem einzigen Melder erfüllen. ms

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