Industrieroboter

Schweres spielend anzuheben

gestattet der neue Synchronhebe-Druckblock JD+ von Jung. Dieser Druckblock ist eine Einheit aus fünf Zylindern, die zwischen eine hydraulische Pumpe und üblicherweise vier Hebegeräte gesetzt wird. Wozu man so etwas benötigt? Wenn eine Maschine oder eine andere schwere Last aufgrund ihrer Bauart oder der Umgebungssituation gleichzeitig komplett angehoben werden muss, gestaltet sich dieses Unterfangen mit vier einzelnen Hebegeräten relativ schwierig. Während das Anheben noch einigermaßen von vier erfahrenen Bedienern gleichmäßig durchgeführt werden kann, wird es beim Ablassen der Ladung problematisch. Ein gleichzeitiges Absenken ist aufgrund des schnellen Ansprechens der Ablassschraube nahezu ausgeschlossen. Wenn dann noch eine ungleichmäßige Schwerpunktlage der Last dazukommt, beginnt schon beim Anheben die Schwierigkeit.

Mit der hydraulischen Pumpe im neuen Druckblock wird dessen großer Hauptzylinder ausgefahren. Dieser große Druckblock überträgt die Kraft über eine große Platte auf die vier kleinen Arbeitszylinder, deren Kolben in Ruheposition vollständig ausgefahren sind. Alle diese Arbeitszylinder beziehungsweise deren Kolben werden über die Platte nun um das gleiche Maß eingefahren wie der große Kolben ausfährt. Damit wird gewährleistet, dass in den an jedem Arbeitszylinder angeschlossenen Maschinenheber die gleiche Ölmenge transportiert wird. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Maschinenheber und auch ihre Last jeweils gleich anheben, unabhängig davon, an welchem Hebegerät mehr Last oder weniger Last anzuheben ist.

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Der neue doppelt wirkende Hauptzylinder ist das entscheidende Merkmal des Druckblocks. Damit lässt sich die gesamte Anlage sowohl nach oben wie auch zurück zentral mit einem Knopfdruck bedienen. Bisher musste der große Arbeitszylinder durch die Last auf den Maschinenhebern zurückgedrückt werden. Waren die Heber ausgefahren und die Maschine auf ein Fahrwerk gebracht, musste dies von Hand, durch Abwarten oder durch Umstecken der Anschlüsse erledigt werden. Die Vielzahl von Anschlüssen und die aufwändige Bedienung führten bisweilen zu Schwierigkeiten für die Bediener. ms

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