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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industrieroboter

Der Roboter als Assi

Die Einführung der neuen Produktnorm für Industrieroboter, die DIN EN ISO 10218, hat den Weg geebnet für ein neues Anwendungsfeld der erprobten Industrieroboter - als Produktionsassistent in direkter Kooperation mit dem Menschen. Dabei stellt die sicherheitsgerichtet Überwachung der Roboterposition und Geschwindigkeit die Grundlage der neuen Technik.

Eine denkbare Anwendung der Mensch-Roboter Kooperation ist beispielsweise der Einsatz des Roboters als intelligentes Handlingsgerät. In einer Automatikphase kann er Bauteile autonom abholen. An einer definierten Übergabeposition übernimmt der Werker die Bewegungskontrolle und bewegt das vom Roboter gegriffene Bauteil mit einem Joystick zu der gewünschten Ablageposition. Gegenüber herkömmlichen Manipulatoren, die lediglich die Gewichtskraft des Bauteils kompensieren und nicht dessen Massenträgheit, bieten solche „Safe Handling“ genannten Systeme eine Reihe von Vorteilen: Da die Bewegung über Joystickkommandos gesteuert wird, können im Arbeitsraum sogenannte virtuelle Wände definiert werden, das heißt Bereiche, in die ein Einfahren des Roboters steuerungstechnisch verhindert wird. Diese Funktion wird angewendet, um Kollisionen des Roboters mit seiner Umgebung zu verhindern. Ein weiterer Vorteil sind die ergonomischen Aspekte. Mühelos kann ein Werker 500 Kilogramm durch Joystickkommandos bewegen. Insbesondere im Hinblick auf den Arbeitschutz kann diese Arbeitserleichterung eine große Hilfe sein. Der Hauptvorteil der MRK jedoch besteht in der Steigerung der Produktivität. Durch die Kombination der Stärken des Roboters, seine hohe Tragkraft und Arbeitsleistung, mit denen des Menschen sowie dessen unerreichten sensorischen Fähigkeiten, ergibt sich ein wirtschaftliches Produktionssystem. sg

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