Quartalszahlen Q3/2020

Andrea Gillhuber,

Kuka meldet Erholungstendenzen

Mit 752,4 Mio. Euro lag der Auftragseingang von Kuka um 20,4 % über dem Vorjahreszeitraum. CEO Mohnen warnt dennoch vor „herausfordernde Monate“.

Kuka meldet im 3. Quartal 2020 Erholungstendenzen © Kuka

Nach einem Einbruch der Wirtschaft im ersten Halbjahr zeigen sich bei Kuka erste Erholungstendenzen. Die Auftragseingänge zwischen Juli und September stiegen deutlich an. Sie lagen mit 752,4 Mio. Euro um 20,4 % über dem dritten Quartal 2019 (624,8 Mio. Euro) und 36,4 % über dem zweiten Quartal 2020 (551,7 Mio. Euro). Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill) betrug 1,09 (Q3/19: 0,75) und zeigt die Erholung im abgelaufenen Quartal.

Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzende von Kuka, ist zufrieden und weist auf die Bedeutung von Automatisierung hin: „Hinter diesen Zahlen steht eine starke Leistung und großes Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben in diesen herausfordernden Zeiten unseren Kundenfokus verstärkt. Kuka konnte unter schwierigsten Bedingungen auf dem Markt überzeugen und deutlich mehr Aufträge gewinnen als im Vorjahreszeitraum und im zweiten Quartal. Auch wenn die Kunden immer noch äußerst zurückhaltend investieren, zeigt das auch, dass Automatisierung zunehmend in den Fokus gerät.“

Quartalszahlen Q3/2020 von Kuka - der Konzern © Kuka

Die Zahlen im Detail

Gegenüber den Verlusten im ersten Halbjahr verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 7,6 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank das EBIT (Q3/19: 35,6 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse sanken um 16,9 % auf 692,0 Mio. Euro. Als Grund für den Rückgang von EBIT und Umsatz nannte das Unternehmen den deutlich schwächeren Auftragseingang im ersten Halbjahr durch die Corona-Pandemie. Hier steuerte das Unternehmen nach eigenen Angaben frühzeitig mit disziplinierten Effizienzmaßnahmen gegen und konnte trotz eines deutlich geringeren Umsatzes im dritten Quartal schwarze Zahlen und einen positiven freien Quartals-Cashflow von 58,8 Mio. Euro erreichen (Q3/19: -13,9 Mio. Euro).

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Trotz der Erholungstendenzen mahnt Mohnen vor Euphorie: „Vor uns liegen herausfordernde Monate mit großen Unsicherheiten, wie sich die Pandemie und die allgemeine wirtschaftliche Lage weiter entwickeln werden. Wir untersuchen weiterhin genau, wo wir uns noch besser aufstellen können. Wir müssen hart daran arbeiten, um uns auf die Veränderungen durch Corona einzustellen und unsere Kunden als starker Partner zu unterstützen. Denn Robotik und Automation bieten großes Potential und gewinnen gerade jetzt an Bedeutung.“

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