Beteiligung an Start-up Aconno
Schmersal baut Kommunikation für Schaltgeräte aus
Schmersal ist mit 26 Prozent an dem Start-up Aconno beteiligt. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf entwickelt kundenspezifische Hardware, Bluetooth- und Sensorlösungen sowie Software für die Bereiche Digitalisierung, Internet der Dinge und Industrie 4.0.
Aconno bietet insbesondere Bluetooth-Chips und eine Entwicklungsplattform, mit der das Start-up intelligente Geräte und vernetzbare Objekte für die individuellen, industrie-4.0-fähigen Anwendungen seiner Kunden entwickelt und in Serie produziert – und das mit einem reduzierten Aufwand an Zeit und Kosten. Schmersal will mit der Beteiligung seine Entwicklungsanstrengungen in Richtung drahtloser Kommunikationslösungen für Sicherheitsschaltgeräte forcieren.
„Die kreativen Spezialisten von Aconno werden uns mit ihrem Know-how dabei unterstützen, unsere Sensoren und Schalter Bluetooth-fähig zu machen“, erklärt Philip Schmersal, geschäftsführender Gesellschafter. „Damit können unsere Schaltgeräte künftig eine Vielzahl von Diagnosedaten noch einfacher zur Verfügung stellen und infolgedessen zu einer höheren Maschinenverfügbarkeit beitragen.“
Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel komplexe Anlagen, etwa in der Verpackungsindustrie, in denen eine große Anzahl an Sicherheitskomponenten verbaut ist. Hier können mit Hilfe von Bluetooth Fehlermeldungen einzelner Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen schneller detektiert werden. Zudem können mit Bluetooth-Lösungen nicht-sichere Daten wie Schaltzyklen, Übertemperatur oder Feuchtigkeit einfacher übertragen und für Konzepte des Predicitive Maintenance genutzt werden. Weitere mögliche Anwendungsgebiete sind ausgedehnte Förderanlagen in der Schwerindustrie bei denen eine drahtlose Bluetooth-Kommunikation über Distanzen von mehreren Kilometern eine rasche und effiziente Fehlerbehebung bei signalgebenden Sicherheitsschaltern sowie eine einfachere Übertragung von Status- und Diagnoseinformationen ermöglicht. as








