Protokollkonverter
HMS stellt 2. Generation vor
HMS Networks stellt die 2. Generation der Protokollkonverter Anybus Communicator vor. Das Gerät verbindet serielle Feldgeräte und Maschinen mit industriellen Netzwerken.
Die Produktfamilie der Anybus Communicator ist seit fast 20 Jahren auf dem Markt und dient dazu, serielle Geräte und Maschinen in Feldbusse oder Industrial-Ethernet. Für EtherNet/IP ist der neue Communicator bereits verfügbar. Ausführungen für Modbus-TCP, Profinet und Profibus werden folgen. Die beiden Produktgenerationen werden aufgrund verschiedener Produktlebenszyklen parallel angeboten.
Die Communicator der 2. Generation basieren auf dem bewährten Anybus-NP40-Netzwerkprozessor, der auch in den Embedded-Lösungen von HMS Networks eingesetzt wird. Dadurch erfüllen die Protokollkonverter anspruchsvolle Anforderungen in Bezug auf Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit.
Mit neuer Hardware und Software lassen sich Zykluszeiten realisieren, die je nach Anwendungsfall bis zu 10-mal schneller sind als beim Gerät der ersten Generation. Es können bis zu 1.448 Byte zur übergeordneten SPS gesendet und bis zu 1.448 Byte von der SPS empfangen werden.
Um den aktuellen und zukünftigen Sicherheitsherausforderungen gerecht zu werden, sind die Protokollkonverter mit einem Sicherheitschip ausgestattet. Das sichere Hochfahren (Secure Boot) gewährleistet, dass die Firmware nicht manipuliert wird.
Die Protokollkonverter werden auf Hutschiene montiert und haben ein schlankes Gehäuse. Sie verfügen über industrielle Zertifikate wie CE und UL. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -25 bis 70 °C, sodass die Protokollkonverter auch unter anspruchsvollen industriellen Bedingungen zuverlässige Dienste leisten.
Einfache Konfiguration und Bereitstellung
Bevor die Verbindung zwischen dem Communicator und der übergeordneten SPS hergestellt wird, konfiguriert der Anwender den Protokollkonverter für die Kommunikation mit seinem Sub-Netzwerk, das aus einem oder mehreren Geräten oder Maschinen bestehen kann. Dazu wird der Ethernet-Konfigurationsanschluss des Protokollkonverters mit einem PC verbunden. Anschließend kann der Anwender mit seinem bevorzugten Browser die neue grafische, web-basierte Communicator-Benutzeroberfläche öffnen. Die Konfiguration erfolgt per Drag & Drop. Es wird keine zusätzliche Software benötigt.
Das Gerät kommuniziert via Modbus-RTU mit den angeschlossenen Geräten. Es werden bis zu 150 Modbus-Befehle unterstützt, was auch sehr komplexe Konfigurationen mit mehreren Knoten ermöglicht. Fertige Konfigurationen lassen sich für zukünftige Verwendung sicher speichern und verwalten. Sobald der Protokollkonverter konfiguriert ist, kann er als Knoten in das übergeordnete SPS-System eingebunden werden.
Der Anwender kann den Konfigurationsanschluss und die Web-Oberfläche des Communicators auch für die Überwachung und Diagnose des Netzwerkverkehrs nutzen. Es werden sowohl der Verbindungsstatus zur übergeordneten SPS und zum seriellen Sub-Netzwerk als auch der Status einzelner serieller Knoten angezeigt. Für weitere Analyse stehen Kommunikationsprotokolle zur Verfügung.









