Industriekommunikation

Neuer 3D-Controller mit Kappe oder Ball

Der Fortschritt macht häufig nicht offensichtliche, aber im Detail umso bemerkenswertere Schritte, und nicht selten steht dabei die Ergonomie im Mittelpunkt. Vor allem Spezialisten wissen es zu schätzen, wenn ihr Arbeitsgerät selbst möglichst wenig Aufmerksamkeit beansprucht und die eigentliche Tätigkeit optimal unterstützt. Antrieb für solche Entwicklungen sind aber nicht allein die Bedürfnisse der Anwender, sondern auch ein funktionierender Wettbewerb. Daran hat es im Bereich der 3D-Eingabegeräte in den letzten Jahren gefehlt.

17 Jahre nachdem der Pionier der 3D-Maus, Bernd Gombert, seinen ersten 3D-Controller vorstellte, bringen ehemalige Mitarbeiter des Erfinders jetzt nach intensiver Entwicklungsarbeit ein völlig neues Gerät heraus und damit auch frischen Wind in den Markt der Premium-3D-Steuerungen. Der SpaceController besticht durch aufwändige Technologie, höchste Funktionalität und ein ausgeklügeltes Ergonomie-Konzept. Die Ingenieure verfügen über reichhaltige Erfahrungen auf diesem Sektor, denn es sind zum Teil dieselben wie schon bei der Entwicklung der SpaceMouse im Jahr 1991.

Alleinstellungsmerkmal des neuen SpaceControllers ist das Power-Wheel, ein Stellrad, dem die Entwickler die sonst übliche Miniaturisierung konsequent verweigert haben. Das Power-Wheel erleichtert typische Einstellungen des Controllers. Der Controller selbst – als Version mit Ball oder Kappe erhältlich – liegt griffig in der Hand, ist sehr flexibel und reagiert sensibel auf die Befehle des Benutzers. Das liegt auch daran, dass zahlreiche Funktionen der CAD-Software bereits in die 3D-Steuerung und seine Systemtasten integriert sind. Dadurch muss die linke Steuerungshand nicht ständig zwischen Controller und PC-Tastatur hin und her bewegt werden, sondern kann im Prinzip am Sensor verbleiben. Die Hand selbst liegt auf dem integrierten Ergo-Pad, das die natürliche Anatomie quasi verlängert und weitgehend ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht. Ein farbiges Display, das auch aus dem Augenwinkel sehr gut einsehbar ist, unterstützt die intuitive Handhabung des Systems.

Anzeige

Alles zusammen ermöglicht eine flüssige und effiziente Arbeitsweise, die durch die tiefgreifende Integration von Mechanik und Software unterstützt wird. So lässt sich der SpaceController nicht nur an die unterschiedlichen Arbeitsumgebungen, sondern auch an die individuellen Arbeitsvorlieben der Benutzer anpassen, bis hin zur Belegung der Systemtasten mit speziellen abrufbaren Konfigurationen und Anwendungen. Die SpaceControl GmbH wurde 2003 gegründet und hat Ihren Sitz im Technologiepark in Seefeld am Stadtrand von München. Die Sensoren von SpaceControl finden heute ihren Einsatz in allen Bereichen der Industrie, zum Beispiel zur Robotersteuerungen, in Handbediengeräten von Spezialmaschinen, im Bereich der Medizintechnik, neuerdings sogar in einem Geburtssimulator und natürlich an den CAD-Arbeitsplätzen in aller Welt. -fr-

SpaceControl GmbH, Seefeld, Tel. 0 81 52/90 96 8 - 10, http://www.spacecontroller.de

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

IT/OT Integration Summit 2026

Factory-X in der Praxis

Wie lassen sich Rüstprozesse in hochvarianten Fertigungen effizient automatisieren? Markus Benndorff von soffico zeigt, wie Factory-X, industrielle Datenräume und modulare Architekturen neue Möglichkeiten für flexible Produktionskonzepte schaffen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren