Hardware; Notebook
Raumflug inklusive
An Bord des Space Shuttles Endeavor war das ThinkPad bereits im Weltall, um etwa bei der Reparatur des Weltraumteleskops Hubble zu helfen. Auch im James-Bond-Streifen Goldeneye hatte es seinen Auftritt. Den meisten dürfte es aber eher als verlässliches Arbeitsgerät aufgefallen sein ¿ seit mittlerweile 20 Jahren.
Das erste ThinkPad war ein Slate-Tablet mit Stifteingabe, also eine Art Vorläufer der heutigen Tablets. Im Oktober 1992 stellte IBM dann mit den ThinkPads 300, 700 und 700C die ersten Notebooks vor. 2004 verkaufte IBM seine PC-Sparte an den chinesischen Computerkonzern Lenovo, der die Notebookreihe weiterführte ¿ und dem Design treu blieb. Der Designer Richard Sapper hat die Notebookreihe entscheidend mitgeprägt und ist auch heute noch als Design-Berater für das Produkt tätig. Nicht umsonst ist beispielsweise das ThinkPad 701c ¿ bekannt für seine ausklappbare Schmetterlingstastatur ¿ dauerhaft im Museum of Modern Art zu sehen.
Für das erste Notebook stand die japanische Bento-Box, eine traditionelle, schwarz lackierte japanische Essensbox, Pate. Der Name ThinkPad stammt ursprünglich von einem echten kleinen Ledernotizbuch, auf dessen Umschlag mit goldenen Buchstaben das Wort ¿Think` imprägniert war.
Von der Automobilindustrie übernahmen die Entwickler schließlich die Idee des Airbags. Der Roll-Cage des Notebooks sorgt dafür, dass wichtige Geräteteile bei einem Sturz oder sonstigen Erschütterungen unversehrt bleiben. 2009 testete man die Widerstandsfähigkeit eines ThinkPad T40, indem man einen 13-Tonnen-Laster darüber fahren ließ. Das ThinkPad bestand den Test. Das Material dafür wird übrigens auch in der Luftfahrt und in der Formel Eins eingesetzt. -mc-
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