Lapp-Leitung
Eine Leitung für Schaltschrank, Pritsche und Schleppkette
Die neue Ölflex Servo FD 7TCE von Lapp ermöglicht es, vom Schaltschrank oder Umrichter über die Kabelpritsche bis zur Maschine – sogar in einer bewegten Schleppkette – ein- und dieselbe Leitung zu verwenden.
Strenge Vorschriften und eine Vielzahl geltender Anwendungsnormen machen die Verkabelung von Maschinen in den USA bisher oft sehr umständlich und zeitaufwendig, da viele verschiedene Leitungstypen verwendet werden müssen, je nachdem wo sie verlegt werden. Die neue Ölflex Servo FD 7TCE von Lapp entspricht verschiedenen Normen und macht es so möglich, vom Schaltschrank oder Umrichter über die Kabelpritsche bis zur Maschine – sogar in einer bewegten Schleppkette – ein- und dieselbe Leitung zu verwenden, ganz gleich, ob für statischen, flexiblen oder hochflexiblen Einsatz. Maschinen- und Anlagenbauer müssen dafür nicht mehr verschiedene Leitungstypen vorhalten, das vereinfacht die Beschaffung und Lagerhaltung. Die Leitung gibt es mit und ohne zusätzliche Steuerpaare für den Anschluss an Bremse oder Temperaturfühler.
Das neue Mitglied im Portfolio UL-gelisteter Servomotorleitungen ist beständig gegen UV-Licht, flammwidrig nach FT4 Brandtest und erhöht ölbeständig nach Oil Res I/II. Die Leiter bestehen aus feinen Kupferdrähten, das macht die Leitung flexibel und dadurch geeignet für enge Biegeradien wie sie in Kabelpritschen vorkommen können, und sogar für die Anwendung in der Energieführungskette mit mehreren Millionen Biegezyklen. Ein Novum ist auch das sorgfältig ausgewählte, vernetzte Material der Aderisolation, wodurch die Leitung kapazitätsarm ist. Das minimiert den Spannungsabfall bei längeren Verlegedistanzen und reduziert unerwünschte Ableitströme auf der Abschirmung.
Da die Ölflex Servo FD 7TCE als „TC-ER“ Pritschenleitung und „Flexible Motor Supply Cable“ UL-gelistet ist, darf sie auch vor Ort im Feld verkabelt werden. Das ist vor allem nützlich bei großen Anlagen, die in Einzelteilen geliefert und erst beim Anwender zusammengebaut werden, oder auch bei einer späteren Anlagenerweiterung. Mit Leitungen, die lediglich nach AWM zertifiziert sind, ist das normativ nicht erlaubt; diese müssen bereits bei der Produktion einer Maschine vollständig werksseitig eingebaut sein.
Für die Entwicklung der Leitung wurden die verantwortlichen Mitarbeiter mit dem Eddie Lapp Award ausgezeichnet, dem unternehmensinternen Innovationspreis von Lapp. as
Halle 2, Stand 310











