Datentransparenz

Eaton-Modul ermöglicht Kommunikation für Motorschutzschalter

Mit einem neuen Modbus RTU Kommunikationsmodul erweitert das Energiemanagementunternehmen Eaton die Kommunikationsmöglichkeiten seiner elektronischen Motorschutzschalter PKE.

Das PKE-Kommunikationsmodul bietet mit dem seriellen Feldbus Modbus RTU eine offene und standardisierte Schnittstelle. © Eaton

Das PKE-Kommunikationsmodul bietet mit dem seriellen Feldbus Modbus RTU eine offene und standardisierte Schnittstelle, die sich schnell und einfach in bestehende Anlagen einbinden lässt. Dabei profitieren Anwender von dem modularen Konzept der Motorschutzschalter: Genau wie sich das Grundgerät durch steckbare Auslöseblöcke flexibel erweitern lässt, wird auch das PKE-Kommunikationsmodul einfach aufgesteckt – so entsteht im Handumdrehen ein kommunikationsfähiger Motorschutzschalter, über den sich der Maschinenzustand vollständig erfassen lässt.

Motorschutz-/Anlagenschutzschalter PKE mit elektronischen Weitbereichsüberlastschutz haben sich als interessante Alternative zur Bi-Metall Lösung im Strombereich bis 65 Ampere bewährt. Das modular konzipierte System setzt sich aus dem PKE-Grundgerät und verschiedenen, werkzeuglos aufsteckbaren Auslöseblöcken für Motor- und Anlagenschutz zusammen. So lässt sich der PKE schnell an die jeweilige Aufgabe anpassen. Veränderungen am Schalter sind auch nachträglich komfortabel realisierbar, vorhandene Geräte können leicht an neue Aufgaben angepasst werden.

Weite Stromeinstellbereiche minimieren den Projektierungsaufwand und reduzieren die Kosten. Weitere Funktionen reduzieren zudem den Aufwand bei Inbetriebnahme und Wartung – so zum Beispiel der Test-Trip, mit dem sich direkt am Gerät die Auslösefunktion überprüfen lässt, ohne dass ein Antrieb blockiert werden muss. Die Schutzschalter PKE sind in den Systembaukasten xStart integriert – die Verwendung von Standardkomponenten bietet zusätzlich eine hohe Flexibilität.

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Die elektronische Auslöseeinheit des PKE ermöglicht nicht nur große Einstellbereiche, geringe Verlustleistung sowie präzise und extrem langzeitstabile Auslösekennlinien, sondern liefert auch zahlreiche Daten zum Maschinenzustand. Diese Daten lassen sich durch das neue PKE-Kommunikationsmodul einfach für die Anlagensteuerung- und Überwachung zur Verfügung stellen. Gleich welcher Auslöseblock aufgesteckt ist, er kann durch das neue PKE-Modbus RTU Kommunikationsmodul ergänzt werden – ohne dass besonderes Werkzeug oder Kabel erforderlich sind.

Sofort können sowohl einfache Statusdaten wie Schaltzustand, Auslösegrund oder die Anzahl der Einschaltvorgänge, als auch analoge Informationen wie Stromfluss und thermisches Abbild der Maschine über den offenen und standardisierten Modbus RTU Protokoll kommuniziert werden. Das PKE-Modbus RTU Kommunikationsmodul erlaubt dabei eine Netzwerkreichweite von bis 1.000 Meter und 63 Teilnehmer, die einfach über Dip-Schalter adressiert werden. Dazu ist keine spezielle Software oder proprietäre Peripherie notwendig. as

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