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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industriekommunikation

Die Kosten im Blick

Moderne Rechenzentren und Serverräume haben einen enormen Energiehunger. Bis zu 60 Prozent der Stromkosten eines Bürogebäudes können allein auf das Rechenzentrum entfallen. In vielen Unternehmen gehört es inzwischen zu den primären Energieverbrauchern. Schuld daran ist oft eine veraltete, falsch projektierte oder auch völlig überdimensionierte Gebäudetechnik.

Diese Zahlen lassen aufhorchen: »ZirKa 15 bis 25 Prozent des Gesamtstromverbrauchs in einem Rechenzentrum gehen aufgrund einer ineffizienten Elektroinstallation verloren« – so steht es im Energieeffizienz-Leitfaden 2008 des Branchenverbandes Bitkom. Dieser Hinweis lässt erahnen, welches Energiespar-Potenzial in heutigen Rechenzentren schlummert. Erschließen lässt es sich oft schon durch die kurzfristige Umsetzung einfacher Maßnahmen. »In der Praxis ermöglicht allein das Überprüfen der Klimatechnik rasche Einspareffekte, ohne dass größere Investitionen anfallen«, sagt Stefan Maier, dessen Unternehmen Prior1 spezialisiert ist auf das Errichten und Optimieren sicherer, sparsamer Rechenzentren (Green-IT). Das Hersteller-unabhängige Unternehmen baut und saniert Rechenzentren und Serverschutzräume, die exakt auf die aktuellen Anforderungen der Betreiber abgestimmt sind.
Im Zuge der konjunkturellen Entwicklung lassen viele Firmen derzeit ihre Rechenzentren in punkto Energieeffizienz durchchecken. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Analyse von Stromversorgung, Klima- und Lüftungstechnik sowie von Innenausbau, Raumorganisation und Energiemanagement. Typisch für die Arbeitsweise von Prior1 ist dabei die Erstellung eines aus Anwendersicht optimalen Einsparungskonzepts. In vielen Fällen ist das eben kein kompletter Um- oder Neubau, sondern die Konzentration auf einige kostengünstige Korrekturen, die einen maximalen Effekt bringen. Kurt Schwandt, IT-Verantwortlicher beim Bayerischen Rundfunk, kennt das: »Wir haben die Vorschläge von Prior-IT durchgeführt und Einsparungen im fünfstelligen Bereich realisiert! Durch Effizienzsteigerungen in der Klimatisierung ließen sich die Betriebskosten deutlich senken; der Zukauf weiterer Klimageräte war damit überflüssig«. Der Invest lag hier unter 3000 Euro!

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Kostengünstige Korrekturen

Jeder Energieeffizienz-Optimi- erung stellt der Dienstleister eine sorgfältige Ist-Analyse voran, bei der auch die kritischen »Hot-Spots« im Rechenzentrum entlarvt werden. Basierend darauf entsteht dann ein Katalog von kurz-, mittel- und langfristig realisierbaren Maßnahmen. Häufig erhöhen die Projektteams schon durch räumliche Änderungen, bessere Abdichtungen, eine optimierte Luftzirkulation, regeltechnische Modifikationen oder einen Gerätewechsel die Energieeffizienz. Dabei können sie stets Marken-unabhängig agieren und ohne Vertriebsdruck alle im Markt verfügbaren Produkte nutzen. Auf diese Weise entstehen nicht nur flexible, sondern auch skalierbare Lösungen, die sich am Bedarf des Kunden orientieren. »Unsere Rechenzentren sind wie mitwachsende Maßanzüge. Nicht ‘so viel wie möglich‘, sondern ‘so perfekt wie nötig‘ ist unsere Maxime. Damit vermeiden wir auch technische Überdimensionierung, die stets auf Kosten der Energieeffizienz gehen«, sagt Geschäftsführer Maier.

Im Energieeffizienz-Leitfaden des Bitkom heißt es übrigens: »Hinsichtlich des Energieverbrauchs der ITK bestehen im Bereich der Rechenzentren hohe Einsparpotenziale. Besonders attraktiv für Sparmaßnahmen ist dieser Bereich, weil diese Einsparungen teilweise durch geringen Aufwand erreicht werden können. Energiesparmaßnahmen in Rechenzentren amortisieren sich oft in kürzester Zeit«. -sg-

Prior1 GmbH, Siegburg Tel. 02241/14727-0, http://www.prior-it.de

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